Mehr als 100 Jahre wurde Margot Friedländer alt. Über viele Jahrzehnte ihres langen Lebens zeigte die Holocaust-Überlebende den Menschen, wie ein Miteinander funktionieren kann. Am 9. Mai dieses Jahres starb Friedländer. In Berlin wird ihr am Mittwochabend einer Gedenkfeier gewidmet.

Bundespräsident Steinmeier hält Rede zum Friedländer-Gedenken

Bei der Feier in der Berliner Philharmonie wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine Gedenkrede halten. Er ist Schirmherr der 2023 gegründeten Margot Friedländer Stiftung. Zu der Gedenkfeier sind neben politischen Vertretern auch Wegbegleiter, Freunde und engagierte junge Menschen eingeladen. Der Dialog mit jüngeren Generationen war der Holocaust-Überlebenden stets ein zentrales Anliegen.

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Friedländer überlebte als Einzige ihrer direkten Familie die Schoah. Nach mehr als sechs Jahrzehnten in New York kehrte sie im Alter von 88 Jahren in ihre Heimat Berlin zurück. Sie engagierte sich für Demokratie sowie gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung. Ihre letzte Ruhestätte fand sie auf dem jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee in einem Ehrengrab neben dem Grab ihrer Großeltern.

KNA/jle