„Mehr Pracht, mehr Märchen, mehr Magie“, hatte Ballett-Chef Vladimir Malakhov als Losung für die erste Premiere seiner letzten Berliner Spielzeit ausgegeben. Choreograph wie Ausstatter haben dieses Anweisung beherzigt: „Der Nussknacker“ ist eine oppulente, fantasiereiche und ebenso liebevolle wie verschmitzte Fassung des Weihnachtsklassikers.
Den Glanz des 19. Jahrhunderts beschwört die Nostalgie-Version von Yuri Burlakov und Vasily Medvedev ebenso herauf wie sie die Tänzer wirkungsvoll in Szene setzen – von der billanten Ersten Solistin Iana Salenko in der Hauptrolle bis zu den Jüngsten aus der Staatlichen Ballettschule Berlin. Stehende Ovationen und Bravo-Rufe in der Deutschen Oper. Lesen sie morgen die ausführliche Kritik.
eph





