TV-Vermarktung

Til Schweigers „Tatort“ soll auch im Ausland laufen

Unter dem Namen „Nick’s Law“ soll der erste „Tatort“ mit Til Schweiger im Ausland Zuschauer gewinnen. Anfragen gibt es schon aus Russland. Auch in die Tatort-Doppelfolge setzen die Vermarkter Hoffnung.

Nachdem Til Schweiger mit seiner „Tatort“-Debüt-Folge „Willkommen in Hamburg“ mehr als 12,5 Millionen deutsche Fernsehzuschauer vor die Bildschirme locken konnte, sollen nun auch Zuschauer außerhalb Deutschlands in den Genuss von Nick Tschillers erstem Fall kommen. Unter dem Titel „Nick’s Law“ hat Studio Hamburg Distribution & Marketing (SHDM) den Film in sein Portfolio für die internationale Fernseh-Messe MIPTV in Cannes aufgenommen.

„Til Schweiger ist international sehr bekannt“, sagte Verkaufsleiterin Christiane Wittich, 4. April, mit. „Der Krimi bringt zudem durch seine actionreichen Szenen eine neue Farbe in die „Tatort“-Reihe, was von unseren Kunden honoriert werden wird.“ Mehrere Anfragen seien schon vor dem Start der Messe am 8. April aus Russland gekommen. Vor allem osteuropäische Kunden würden Interesse an „Nick’s Law“ zeigen.

Doch nicht nur der Schweiger-„Tatort“ könnte im Ausland für Einschaltquoten sorgen, auch die Doppelfolge „Wegwerfmädchen“, in der Maria Furtwängler Zwangsprostitution aufdeckt wird unter dem Titel „Abused“ angeboten.