Music Week

Livemusik in der ganzen Stadt – die Höhepunkte

Franz Ferdinand, The Killers oder Pantha Du Prince : In Berlin ist wieder Music Week. Morgenpost Online hat die Highlights rausgepickt.

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15 Jahre Radio eins – Die Eröffnung der Berlin Music Week. Unterstützt vom Filmorchester Babelsberg eröffnen Gemma Ray, Jonathan Jeremiah und Archive die Berlin Music Week. Dazu erzählt Olli Schulz grandiose Witze und spielt auch ein wenig.

5. 9. „Tempodrom“, Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr, Eintritt: 25 Euro

Icas Suite Berlin Nuits Sonores (Lyon), Flux Fm (Berlin), CTM (Berlin). Der in Berlin lebende Hendrik Weber alias Pantha Du Prince beweist, dass Techno nicht nur Bumm-Bumm ist. Träumerische Glockenspiel-Elektronik lädt zum Augenschließen ein. Davor spielt das Duo Spitzer französischen Rave.

7.9. Festsaal Kreuzberg, Einlass: 22 Uhr, Beginn: 23 Uhr, Tagesticket: 15 Euro

Oder mit dem Clubticket (gültig für verschiedene Clubs vom 5. bis 9.9. und als BVG-Ticket): 30 Euro

A-wop-bop-a-loo-bop-a-lop-bam-boo – Sechs Dekaden Rock 'n' Roll Geschichte. Die Ausstellung mit dem wohl schönsten Namen der Welt zeigt Fotografien, Filme, Videoschnipsel und seltene Sammlerstücke aus der ganzen Geschichte der Rockmusik.

7.9. bis 28.10. im „nhow“-Hotel, Eintritt frei

Berlin Festival & Club XBerg Mit wirklich großartigen Headlinern wie The Killers, Sigur Rós, Tocotronic, Paul Kalkbrenner und Franz Ferdinand hat das Berlin Festival dieses Jahr ein einmaliges Line-Up zusammengestellt. Gegen halb zwölf wird es dann ruhig im Flughafen Tempelhof. Shuttle-Busse fahren die Besucher nach Kreuzberg, um dort zu Crookers, Hercules And Love Affair, Modeselektor oder Simian Mobile Disco weiterzufeiern.

7. bis 8.9. Flughafen Tempelhof und Club Xberg, Beginn jeweils 14 Uhr, Kombiticket 97,90 Euro

Auf Den Dächern Festival Two Door Cinema Club, MIA, Max Herre, Ghostpoet, Bonaparte und andere spielen auf drei Dächern um die Spree herum. Wer wegen begrenzter Kapazitäten nicht aufs Dach kommt, kann zum Public Viewing oder ganz zu Hause bleiben. Alle Konzerte werden live auf tape.tv übertragen.

9.9. Gelände der Fernsehwerft, Beginn: 15 Uhr, Tickets: Werden nur verlost www.tape.tv/addfestival/

Anmeldung zum Ansehen auf: www.blog.tape.tv/add-festival-pubi-viewing

Let's Rave – Gema Reform Style Anlässlich der Gema-Tarifreform diskutieren der Unternehmer Tim Renner, die Anwältin für Urheber- und Medienrecht, Christine Grünther, der Soziologe Jan Kühn, die Künstlerin Zoe.Leela und der Betreiber des Technoclubs „Watergate Steffen Hack“ die Auswirkungen der Reform auf die Club- und Subkultur. Anschließend wird gegrillt und getanzt zu DJs aus dem „Kater Holzig“, dem „Watergate“ und dem Label bpitch control.

9.9. „Club Chalet“, Einlass: 14 Uhr, Beginn: 17 Uhr, Eintritt: 5 Euro

Dillon Ein kleines Mädchen, in schwarzes Tuch gehüllt, singt vom Sichauflösen. Im Gesicht funkeln die Sterne ihrer Kostümierung, sonst ist da nicht viel Licht in ihrer Musik. Sie komponiert gruselige Kunstmärchen zwischen Elektro- und Popmusik.

9.9., 1.30 Uhr, Club „XBerg“, „Arenaclub“

Modeselektor Aus Woltersdorf und Rüdersdorf stammen die beiden Überkünstler der Berliner Elektro-Szene. Draußen in alten Fabriken in Brandenburg veranstalteten Sebastian Szary und Gernot Brosnert nach dem Mauerfall erste Technoveranstaltungen. Inzwischen spielten sie mit Radiohead in Japan, hatten Tourneen in den Vereinigten Staaten.

9.9., 2 Uhr, Club Xberg, Arena

Bonaparte Ihre Konzerte sind anarchistisches Varieté. Seitdem der Schweizer Tobias Jundt in Berlin gestrandet ist und die „Bar 25“ entdeckte, ist sein Kollektiv Bonaparte nicht mehr wegzudenken aus diesem Kosmos der verrückten Träumer. Mit Hits wie „Too Much“ und „Anti Anti“ karikierte der Künstler höchst amüsant die Berliner Szene, die sich zu oft viel wichtig nimmt. In Tempelhof stellt er sein drittes Album „Sorry We're Open“ vor.

8.9., 18 Uhr, Berlin Festival, Main Stage