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Gitarrenlegende Hubert Sumlin ist gestorben

Mit seinem Stil beeinflusste er Jimi Hendrix, Eric Clapton und Keith Richards. Jetzt ist der Blues-Gitarrist Hubert Sumlin mit 80 Jahren gestorben.

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Der legendäre Blues-Gitarrist Hubert Sumlin ist gut zwei Wochen nach seinem 80. Geburtstag gestorben. Der Musiker, der besonders als Leadgitarrist der Band von Howlin' Wolf bekannt wurde, hatte mit seinem Stil Jimi Hendrix , Eric Clapton, Keith Richards und andere Gitarrenlegenden beeinflusst.

Das Musikmagazin "Rolling Stone" zählte ihn zu den 50 größten Gitarristen aller Zeiten. 2008 war er in die "Blues Hall of Fame" aufgenommen worden. Sumlin starb nach Angaben seiner Managerin am Sonntag in einem Krankenhaus in Wayne, New Jersey, einem Vorort von New York.

"Ich bin noch lange nicht fertig"

Sumlin war in den US-Südstaaten in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Mit sechs bekam er seine erste Gitarre und als Teenager war er schon so gut, dass Howlin' Wolf, eigentlich Chester Burnett, auf ihn aufmerksam wurde. Die Zusammenarbeit endete erst mit Wolfs Tod 1976.

Sumlin hatte noch im Februar in einem Interview gesagt: "Ich bin noch lange nicht fertig." Die "New York Times" berichtete einen Monat später, dass "Rolling Stones"-Gitarrist Keith Richards seinem Vorbild Sumlin die Arztrechnungen zahle.

Sumlin selbst hatte in dem Interview aber einen anderen Engländer noch mehr gelobt: " Eric Clapton ist ein Typ , der den Blues wirklich spielen kann", sagte er der "Times". "Ich fühle es, wenn er spielt. Er hat die Seele (der Musik), und zwar eine Menge davon."