Der neuste Trend, der in Sachen Streetstyle von den USA zu uns herüber schwappt, ist der sogenannte „Real Print“, also der „realistische Druck“. Wo früher auf T-Shirts Einhörner, Regenbögen, lila Wolken und Zuckerwatte zu sehen waren, finden nun die Dinge aus dem alltäglichen Leben ihren Platz. T-Shirts und Hosen oder Kleider werden mit dem gleichen Muster, bestehend aus zum Beispiel Football-Helmen, Bleistiften, Basketball-Bällen oder Streichholzschachteln bedruckt. Das Ganze natürlich auf eine möglichst raffinierte Art und Weise.
Geboren wurde dieser neue Trend einmal mehr dank Technologie. Am Computer kann man die einzelnen Teile ganz einfach zu modischen Kombinationen zusammenführen und tragbar machen. Sie können, wenn Sie wollen, sogar einen kompletten Pullover mit den Köpfen ihres Babys oder mit dem Kopf von Prinz Charles füllen. Das allerdings wirklich etwas merkwürdig aus, ich habe es selbst gesehen.
Theoretisch kann man sich so seinen ganzen Hausstand auf Hemd und Hose drucken lassen. Also Mixer, elektrische Zahnbürsten oder das Sofa und den Lieblingsblumentopf. Könnte komisch aussehen, denken Sie? Ich versuche zum Beispiel schon seit Wochen, die richtige Glühbirne für meinen Kühlschrank zu kaufen. Außerdem benötige ich wirklich dringend eine neue Pfanne. Ständig vergesse ich, mich darum zu kümmern.
Mit einem auf mich zugeschnittenen Design könnte mir das nicht passieren. Auf dem Nachhauseweg muss sich meine Silhouette nur einmal kurz im Schaufenster spiegeln und schon wäre ich auf dem Weg ins nächste Eisenwarengeschäft. Perfekt.





