US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Ergebnisse der Midterms anzuerkennen. „Wir werden mit den Demokraten zusammenarbeiten, und wir freuen uns schon darauf. Wir werden wahrscheinlich eine Lösung finden“, sagte er der „New York Times“. Kurze Zeit später gratulierte Trump den Demokraten zum Sieg. „Nun, ich sage Folgendes: Herzlichen Glückwunsch an die Demokraten. Sie haben gute Arbeit geleistet“, sagte er dem Sender Fox News. Die Demokraten hätten lange auf diesen Moment hingearbeitet.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Kurz zuvor hatte sich Trump beim Kurznachrichtendienst Truth Social gemeldet. Angesichts der sich abzeichnenden Niederlage bei den US-Wahlen wies er eine Mitverantwortung für das Wahlergebnis von sich. „Ich stand nicht auf dem Stimmzettel“, schrieb Trump auf seiner Plattform. „Und wenn ich darauf gestanden hätte, hätten wir ERDRUTSCHARTIG gewonnen!“, schrieb er weiter, teils in Großbuchstaben. Alle News zu den Midterms finden Sie in unserem Liveblog.
Midterms: Trumps Republikaner vor Niederlage – Hochrechnungen mit deutlichem Bild
Im Wahlkampf hatte Trump die Wähler allerdings immer wieder dazu aufgefordert, sich vorzustellen, er selbst stehe auf dem Stimmzettel. Trotz seiner schwachen Zustimmungswerte hatte er sich davon nach eigenen Angaben einen positiven Effekt auf die Wahlergebnisse erhofft. Das Wahlergebnis bei den Midterms in den USA finden Sie hier.
Einen Sündenbock für das niederschmetternde Ergebnis hat Trump unterdessen ausgemacht: Fox News. Sein Lieblingssender trage Verantwortung, weil er ständig Demokraten „und Schlimmeres“ in den Fokus stelle, meinte er auf seiner Plattform Truth Social. Der Sender gilt als konservativ und räumt dem Präsidenten wesentlich mehr Sendezeit ein als andere große US‑Sender. Über demokratische Kandidaten in entscheidenden Senatsrennen hatte er vor der Wahl überwiegend negativ berichtet.
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Hochrechnungen zufolge werden seine Republikaner die Mehrheit im Repräsentantenhaus allerdings verlieren. Auch im Senat, der zweiten Parlamentskammer im US-Kongress, verlor seine Partei bereits mehrere Sitze an die Demokraten und könnte ihre Mehrheit einbüßen.
dpa/bee









