Zum Artikel „Giffey hält an Expo-Plänen fest: Kommt der Alleingang ohne Brandenburg?“ vom 30. September
Ich begrüße das Engagement von Frau Giffey für die Expo sehr. Im Jahr 2000 habe ich die Expo in Hannover miterlebt. Die internationale, fröhliche Atmosphäre hat alle Besucher, auswärtige und einheimische, begeistert. Und natürlich auch die Pavillons und die vielen Veranstaltungen. Die meisten waren mehrmals dort, besonders weil ab 18 Uhr die Eintrittspreise gesenkt wurden und viele Berufstätige das genutzt haben und mitfeiern konnten. Aber auch die, die nicht dort waren, haben profitiert: u. a. wurden der Hauptbahnhof vorher vergrößert und modernisiert und der öffentliche Nahverkehr ausgebaut. Ich finde, Berlin sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen.
Regina Rother, per E-Mail
Zum Artikel „Ein ganz normaler Vormittag in Berlins (vielleicht) bester Schule“ vom 30. September
Welche Freude, den Bericht über das Käthe-Kollwitz-Gymnasium zu lesen. Es gibt sie also doch, engagierte Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler, die in einem positiven Umfeld exzellente Leistungen erbringen. Als ehemaliger Dipl.-Ing. (seit vier Jahren Rentner) gebe ich seit zwei Jahren Nachhilfe in Mathematik und Physik. Getrieben von dem Wunsch, der jungen Generation „zu helfen und etwas zurückzugeben“. Es ist leider teilweise frustrierend, wie gering die Kenntnisse und das Interesse vieler Schüler sind. Elementar notwendiges Wissen wie Bruchrechnen und binomische Formeln? Eigentlich Standardwissen, ist aber selbst bei Schülern der zehnten Klassen nicht vorhanden. Wenn ich jetzt lesen kann, dass Mathematiknoten wie „gut“ oder besser in den elften Klassen als Leistungsnachweis für Lineare Algebra I und Analysis I an der Humboldt-Universität gewertet werden können, dann ist das nicht nur ein Indiz für das hervorragende Niveau des K-K-G, sondern auch ein Supermotivator für die Schülerinnen und Schüler, die ein naturwissenschaftliches Studium anstreben. Chapeau!
Rainer Gottlieb, per E-Mail
Zum Artikel „Ostbeauftragte will Vermögen in Deutschland gerechter verteilen“, vom 1. Oktober
Warum werden auch hier wieder nur die Umstände oder andere schuldig gemacht? Vielmehr wäre doch vertieft zu untersuchen, warum die Ostdeutschen weniger Führungspositionen und weniger Vermögen haben. Wer einfach behauptet, ein geringeres Erbe sei schuld, macht es sich, mal vorsichtig ausgedrückt, viel zu einfach. Die heutigen Babyboomer aus dem Westen hatten in ihrer Kindheit kriegsbedingt meist keine wohlhabenden Eltern, sondern mega fleißige, die unseren Wohlstand erst aufgebaut haben. Liegt es nicht vielmehr an den gewählten Ausbildungen, den persönlichen Zielen bzw. Lebensprioritäten und dem im Sozialismus nicht verinnerlichten Grundsatz, nur durch harte Arbeit und Eigenverantwortung zu Wohlstand zu gelangen? Und was die Herkunft der Führungskräfte in den obersten Bundesbehörden betrifft, dürfte dies noch historisch bedingt sein. Nach der Wende wurden damals vorwiegend junge Volljuristen aus dem Westen eingestellt, die jetzt noch die Führungspositionen aufgrund von Alter und Erfahrung bekleiden. Diese werden aber in Kürze alle vollständig in Pension sein.
Yvonne Reitmeier, per E-Mail
Zum Artikel „Doch keine Zuckersteuer? Kanzleramt grätscht in Klingbeils Pläne“, vom 1. Oktober
Mit der Regierung kann das Land nicht gedeihen. Zucker ist kein Lebensmittel im engsten Sinn, sondern ein Genussmittel, das zudem auch noch – in Mengen verzehrt – krank macht, wie auch Alkohol und Tabak. Mit welcher Begründung also stoppt die CDU dieses Gesetz? Da ist doch hoffentlich keine durchsetzungsfähige Lobby dran beteiligt, oder ist es gar nur Parteigerangel, das dieses gute und notwendige Gesetz verhindert? Deutschland braucht Steuern, aber man kann sie so verteilen oder dort einziehen, wo sie nicht das alltägliche Leben über Gebühr belasten. Auch eine Steuer auf Einweggeschirr, wie sie die Stadt Potsdam neuerdings erhebt, wäre bundesweit eine vernünftige Sache.
Heide Binner, per E-Mail
Zum Artikel „In Berlin droht Bullerbü brutal“, vom 2. Oktober
Lieber Herr Thadeusz, ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihren exzellenten Kommentar bezüglich der Situation der Berliner „Blaulichtfamilie“! Sie haben die verstörenden Verhältnisse sowie auch die besorgniserregenden Aussichten sehr anschaulich und in hervorragender Wortwahl dargestellt.
Joachim Willers, per E-Mail
Zum Artikel „Steuerzahlerbund: Regierungsterminal am Flughafen BER braucht ‚ein Stoppschild‘“ vom 1. Oktober
„Hast du mal ’nen Euro für mich?“, werde ich auf der Straße von jemandem angesprochen! Gebe ich diesem Jemand eventuell einen Euro, wohlgemerkt ganz freiwillig, dann frage ich auch nicht nach, wofür er diesen Euro ausgeben wird! Bei den Steuern und Abgaben an den Staat, da werde ich nicht großartig gefragt, ob ich meine Kohle freiwillig abdrücken möchte. Diese Kohle wird mir einfach abgeknöpft. Mit diesem Fremdgeld kann nun wiederum der Staat hantieren, so wie er es gerne möchte, auch wenn er es irgendwie für ganz unnütze und überflüssige Dinge, einfach ganz auf die Schnelle, ratzfatz zum Fenster hinauswirft!
Klaus P. Jaworek, per E-Mail
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