Manche Gastronomen grübeln lange, wie denn ihr neues Etablissement heißen soll. Diese Frage beantwortete sich für das Café von Marko Katovcic und seinem Partner vor rund 13 Jahren ganz von allein. Denn in dem Eckhaus am Südwestkorso lebte und arbeitete der neben Käthe Kollwitz und Ernst Barlach zu den bedeutenden deutschen Bildhauern zählende Künstler Wilhelm Lehmbruck.

Sonnabend
Genießen in Berlin
Abonnieren Sie kostenlos den Genuss-Newsletter der Berliner Morgenpost
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Katovcic, ehemaliger Restaurantleiter der „Fischerhütte am Schlachtensee“, hatte mit seinem Partner längere Zeit nach einem geeigneten Ort für ein Café gesucht. „Zuerst hatten wir das Gefühl, das hier ist eine C-Lage. Doch schnell war klar: Es ist eine A-Lage“, sagt der 41‑Jährige. Der Grund dafür: 40 Terrassenplätze sind bei gutem Wetter von morgens bis abends von der Sonne beschienen und deshalb meistens gut besetzt. Bei schlechtem Wetter ziehen sich die Gäste in das außergewöhnliche Innenleben des „Lehmbrucks Café“ zurück. Auf drei Etagen inklusive Galerie sitzt man gemütlich in einer ehemaligen Wohnung und genießt ein überschaubares, qualitativ überzeugendes kulinarisches Angebot.
Genießen in Berlin – die besten Restaurants, die neusten Trends:
- Der Newsletter: Abonnieren Sie hier den kostenlosen wöchentlichen Newsletter „Genießen in Berlin“
- Genießen in Berlin: Hier finden Sie die bislang erschienenen Newsletter
- Neue Restaurants, neue Küchenchefs: Alle Berichte aus der Berliner Gastronomie
- Schlemmen in fünf Gängen: Das aktuelle Morgenpost-Menü finden Sie hier
- Cocktail oder Wein: Hier geht es zum aktuellen Morgenpost-Tasting
- Auf den Teller geschaut: Die neusten Restaurant-Kritiken
- Unter 25 Euro: Wo Sie gut und günstig essen gehen können
- Für Hobbyköche: Die Rezepte der Woche von Berliner Spitzenköchen
- Die Lieblingsorte: Hier können Sie abstimmen
An erster Stelle steht klassischer italienischer Kaffee, dessen Duft schon auf der Straße betört. Dicht gefolgt von den in der kleinen Vorbereitungsküche nebenan hausgebackenen Kuchen und Torten. Mehr als ein halbes Dutzend Backwaren stehen in der Vitrine. Exzellent die fruchtige Lemontarte mit dünnem Mürbeteigboden, aber auch krachsüße Schokokuchen sowie Obstkuchen mit und ohne Streusel, je 4,80 Euro. Hausgemachter Chai-Latte und die wieder in Mode gekommene heiße Schokolade gehören zum Angebot an Heißgetränken. Gerade zur warmen Jahreszeit ebenfalls beliebt sind frisch gepresste Säfte ab 4,50 Euro. Zum Frühstück gibt es hausgemachtes Bircher-Müsli (5,50 Euro) und veganes Granola mit Kokos-Joghurt (8,50 Euro).

Freunde des herzhaften Essgenusses ordern an der Theke Kraftkornbrötchen oder Bagel mit Belag von Brie über italienische Salami bis zu hausgemachtem cremigem Hummus (5,50 bis 8,50 Euro). Zu den Bestsellern dieser Sektion zählt Avo-Smash, Avocadocreme mit Schnittlauch und Olivenöl auf geröstetem Bio-Roggenbrot. Für den Schärfekick sorgen Chili-Flocken (5,50 Euro). Eine ausgewachsene Vesper ist das LaMa-Brot mit Avocadocreme, Serranoschinken und zwei Spiegeleiern auf geröstetem Roggenbrot (12 Euro), auch vegetarisch mit Bergkäse erhältlich.
Lehmbrucks Café, Fehlerstraße 1, Friedenau, Tel. 92 12 49 15, Mo.-Fr. 7-18, Sbd.+So. 9-18 Uhr, www.lehmbrucks.de





