Gute Nachricht für das „Kuchel-Eck“ am Ludwigkirchplatz in Wilmersdorf: Die beliebte Eckkneipe wird trotz Insolvenz weiter unter dem bekannten Namen bestehen. Dafür sorgt der österreichische Gastronom Josef Laggner.

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In einer Pressemitteilung wird Laggner folgendermaßen zitiert: „Seit über 100 Jahren bringt das ‚Kuchel Eck‘ (...) Menschen zusammen – bei einem guten Bier, kleinen Gerichten und vor allem bei guten Gesprächen. Kaum ein anderer Ort im Kiez steht so sehr für gelebte Berliner Eckkneipenkultur. Gerade deshalb können und wollen wir nicht tatenlos zusehen, wie solche Orte verschwinden.“

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Kuchel Eck in Wilmersdorf: „Grundidee“ fortführen

Die Morgenpost hatte bereits Ende Februar berichtet, dass es Spekulationen darüber gebe, dass Laggner beim „Kuchel-Eck“ einsteigt. Laggner erklärt, an der „Grundidee“ nichts ändern zu wollen: „Warme und kalte Gerichte, Bier aus Berlin und Bayern sowie eine ehrliche, herzliche Gastfreundschaft“ sollen „schon bald“ wieder für die Gäste des „Kuchel-Ecks“ Gründe für einen Besuch sein.

Ein Insolvenzantrag beim Amtsgericht Charlottenburg schien Anfang des Jahres das Ende des Traditionsrestaurants in Wilmersdorf zu besiegeln. Die Türen waren seit einer Abschiedsparty am Silvestertag verschlossen. Aber Chefin Melanie Tewes erklärte da bereits auf der Homepage des Lokals: „Die Kuchel-Eck-Geschichte wird weitergeschrieben.“

Josef Laggner verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Gastronomiebereich. Er verantwortet in der Hauptstadt unter anderem das Lutter & Wegner am Gendarmenmarkt, die Fischerhütte am Schlachtensee oder das Augustiner am Gendarmenmarkt.

dw