Zu den erfolgreichen Gastronomen, die ihren Gästen griechische Küche in gehobener Qualität und Ambiente anbieten, zählt Athanasios Gortsas. Zusammen mit seinem Bruder betrieb er viele Jahre das beliebte „Ouisis“ an der Schöneberger Grunewaldstraße. Anschließend eröffnete er im Hof des „Bricks“ an der Hauptstraße das riesige „Platia“ mit großer Terrasse und hohem Lärmpegel.

Sonnabend
Genießen in Berlin
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Vor einigen Monaten nun hat Athanasios am ruhigen Fasanenplatz das „Meraki“ aufgemacht. Der Name bedeutet auf Deutsch, etwas mit Seele, Liebe, Hingabe tun. Soweit der Anspruch. Der betuchten Gegend entsprechend präsentiert sich das 80-Sitzplätze-Restaurant dezent edel, mit weißen Stühlen, großen Spiegeln und einer offenen Küche in einem weiteren Raum im Bistro-Stil. Auf der breiten Bürgersteigterrasse finden noch einmal 60 Menschen Platz, unter einer Markise auch bei Regen.
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Die Küche unter Chef Panayotis Itsios hat sich handwerklich sorgsam zubereiteten Klassikern verschrieben, das Angebot hätte so ähnlich auch vor 40 Jahren auf der Karte zu lesen sein können. Neben vielen alten Bekannten von Tsatsiki bis Gyros (6,50 und 18,50 Euro) überzeugen feine kleine Gerichte wie Fava, gekochte Platterbsen, und ausgezeichnete, mit Reis und Hack gefüllte Weinblätter, laut Karte handgefertigt (7,10 und 12,50 Euro). Sehr ordentlich war die Portion frittierte Calamari, 10,50 Euro, mit mildem Tsatsiki.
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Hauptgerichte mit Fleisch und Fisch spielen sich knapp unter 20 bis über 30 Euro ab, etwa bei den Lammgerichten oder Dorade und Seezunge. Unter der Woche wird bis 15 Uhr ein preiswerter Mittagstisch um 12 Euro offeriert, Hackfleischbällchen in Tomatensoße, Hähnchenschenkel oder vegetarische weiße Bohnen in Tomatensoße.
Die Getränkeauswahl bei Softdrinks könnte etwas mehr Fantasie vertragen, Fanta 3,90 Euro für 0,2l, Wasser 3,20 Euro. Fassbier wird vom Fass ab 4,50 Euro für 0,4 l angeboten, offene Weine beginnen bei 7,50 Euro für 0,2 l, jeweils mehr als ein Dutzend, überwiegend griechische Flaschenweine von moderat bis hochpreisig stehen auf der Karte. Für die betuchte Klientel hält die Karte ein halbes Dutzend Champagner vor. Man kann aber auch mit einem Ouzo des gehobenen Herstellers Plumari vorlieb nehmen, (3,80 Euro 4cl).
Ludwigkirchstraße 1, Wilmersdorf, Tel. 35 10 53 70, Di.-So. 12-24, Küche bis 22.30 Uhr, meraki.bar






