Bereits im vergangenen Herbst ist das komplett sanierte „Pressecafé“ im verglasten Pavillon des Berliner Verlags gestartet. Unter dem freigelegten, farbenkräftigen Fries des DDR-Künstlers Willi Neubert wurde das zu DDR-Zeiten zu den ersten Adressen zählende Lokal von Architekt Torsten Elgt unter den Vorgaben des Denkmalschutzes unter anderem mit korallenroten, bequemen Sitzmöbeln aufgehübscht.

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Nun haben Gastronom Alexander Freund, u. a. „Pirates“, „Jäger und Lustig“, „Fischer und Lustig“ und das über dem Café residierende „Beast“, zusammen mit Küchendirektor Philipp Bergk das kulinarische Konzept der Frühstücks- und Mittagslokalität nachgeschärft. Das bedeutet vor allem so gut wie alles für ein Frühstück von To-Go bis üppig deluxe im Haus herzustellen. So wird nicht nur das ausgezeichnete Sauerteigbrot vor Ort gebacken, sondern auch das umwerfend gute Kasten-Brioche-Brot für die Eggdrops. Diese zwischen zwei dicken, gerösteten Brioche-Scheiben gepackten Rührei-Leckereien werden ergänzt mit Bergkäse, Avocado oder geräuchertem Lachs mit Crème Fraîche. Auch eine Version mit Pulled Chicken oder als Burger mit Rindfleischpattie, Bacon, Gurken und Bergkäse ist zu haben, 6,90 bis 8,90 Euro.

Außerdem stehen auch klassische Frühstücke auf der Karte, Berlin mit Brie, Bergkäse, Salami, Fischiges und Süßes, ein klassisches englisches und italienisches und ein veganes, 8 bis 9 Euro. Für Gesund-Frühstückende gibt es Granola, Porridge und eine handvoll Cerealien-Bowls, darunter neben Bircher Müsli eine mit dem brasilianischen Superfood Acai.

Auch das levantinische Shakshuka steht auf der Karte

Pressecafé am Alex
Eggdrop-Sandwich Eggplosion im Pressecafé am Alexanderplatz.© Franz Michael Rohm | Franz Michael Rohm

Das sehr im Mode gekommene levantinische Shakshuka kann mit Extras von Hühnchen über Bacon bis Burrata aufgewertet werden, 12 bis 17 Euro. Für die Mittags- und Frühabendgäste hat Bergk mit seinem Team zudem eine Handvoll City-Lunchgerichte entwickelt. Dazu zählen eine Schlemmersemmel mit kaltem Schweinebraten und Krautsalat, die Schnitzelsemmel mit fermentierten Amalfi-Zitronen und Zwiebelmarmelade und ein Philly Cheese Steak, 8 bis 12 Euro.

Sonnabend

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Die Auswahl an Smoothies und frischen Säften kann sich ebenfalls sehen lassen und folgt dem Prinzip gut und preiswert. Warum aber wurde keine Berliner Kaffeerösterei als Partner gewonnen, sondern der mittlerweile zum Coca-Cola-Konzern zählende Costa Coffee? Vermutlich betriebswirtschaftliche Gründe.

Karl-Liebknecht.Straße 29, Mitte, Tel. 20 84 98 281, Mo.-Fr. 7.30-18 Uhr, www.pressecafe-alexanderplatz.com