Seit fast fünf Jahrzehnten bereichert Walter Schuber die Gastronomie in Berlin. Zuletzt elf Jahre mit der Austeria-Brasserie, mit der er vor vier Jahren vom Kudamm nach Schmargendorf, ganz in der Nähe von Dahlem und Grunewald gezogen ist. Drinnen speist man jetzt zum Herbst in wohligem Ambiente, zwischen Weinregalraumteilern und moderner Kunst.
Auf seine alten Tage hat sich Walter Schuber mit dem „Schubers“ im Sommer kulinarisch erstmals seiner Heimat zugewandt. So stehen Kasnudeln auf der Karte, das obligatorische Wiener Schnitzel, Backhendl und wuchtig-süße Mehlspeisen. Der Service ist im Vergleich zu dem vieler Restaurants aufmerksam, freundlich und unaufdringlich.
Zu Beginn gab es zweierlei Brot, ein kräftiges Vollkorn- und knuspriges Weißbrot, dazu Kräuterquark, Olivenöl und eine Pfeffer-Salz-Mischung. Hier unter 20 Euro pro Person zu bleiben, ist nicht ganz einfach. Ein Tipp, den Walter Schuber sicher nicht toll findet: Teilen Sie sich eine wunderbare Rindssuppe mit Einlage, 7,50 Euro, und das Wiener Schnitzel, 19,50 Euro. Beides reicht für zwei und es besteht sogar noch die Möglichkeit, einen guten offenen Grünen Veltliner zu genießen, 6,50 Euro für 0,2l.
Das Wiener Schnitzel besteht aus zwei großen Stücken, allein die Panade ist eine Wucht. Dafür lässt Schuber die Semmelbrösel eigens aus Österreich kommen. Fein und gut auch der lauwarme Kartoffel-Feldsalat. Für ein Dessert kommen wir extra noch mal – und teilen uns den Kaiserschmarrn, 12,50 Euro.
Schubers Restaurant Hundekehlestraße 33, Schmargendorf, Tel. 881 84 61, Mo.-Fr. 17-1, Sbd. und So. 12-1 Uhr, www.schubers-restaurant.com
fmr





