Gerichtsverhandlung

Betriebsgenehmigung für den BER auf dem Prüfstand

Vor dem Oberverwaltungsgericht geht es an diesem Mittwoch um die Betriebsgenehmigung für den BER. Eine Anwohnerin hatte geklagt.

Kabel hängen von einer Decke im Terminalgebäude des Hauptstadtflughafens BER. Ende 2017 soll der Airport eröffnen.

Kabel hängen von einer Decke im Terminalgebäude des Hauptstadtflughafens BER. Ende 2017 soll der Airport eröffnen.

Foto: Patrick Pleul / dpa

An diesem Mittwoch geht es vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg um die Zukunft des geplanten Hauptstadtflughafen BER.

Die Richter befassen sich von 11 Uhr an mit der Betriebsgenehmigung für den neuen Airport. Eine Anwohnerin des Airports aus dem brandenburgischen Kleinmachnow hat gegen die Genehmigung geklagt.

Sie ist der Auffassung, dass die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde beider Länder den Schutz vor Fluglärm nicht ausreichend berücksichtigt habe. Zudem sei für den drittgrößten deutschen Flughafen keine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgenommen worden.

Frühere Kläger, die sich gegen die geplanten Flugrouten gewandt hatten, waren mit dieser Argumentation nicht erfolgreich. Wie und ob das Oberverwaltungsgericht am Mittwoch entscheidet, ist aber noch völlig offen.

Nach bisherigem Planungsstand soll der Flughafen im zweiten Halbjahr 2017 eröffnen. Geplant war ursprünglich Sommer 2012.

>>> Die Checkliste: Ist der BER schon fertig? <<<