Hauptstadtflughafen

BER-Chef fordert von Baufirmen mehr Teamarbeit

Airport-Chef Karsten Mühlenfeld ist nicht zufrieden mit Imtech, Siemens und Co. Am geplanten Eröffnungstermin 2017 hält er aber fest.

Baustelle BER - Zumindest bis Ende 2017 wird dieses Schild noch stehen bleiben

Baustelle BER - Zumindest bis Ende 2017 wird dieses Schild noch stehen bleiben

Foto: Ralf Hirschberger / dpa

Mehr als vier Jahre nach dem ersten geplatzten Eröffnungstermin läuft es auf der Baustelle des neuen Hauptstadtflughafens nicht rund. Flughafenchef Karsten Mühlenfeld rief die Firmen Imtech, Siemens, Caverion, Bosch, T-Systems zu einer besseren Zusammenarbeit auf.

„Was wir wollen ist, dass wir mit den Firmen ein gemeinsames Team bilden, welches an einem Strang zieht, um den BER fertigzubekommen“, sagte er in einem Interview. Ein Treffen beim Regierenden Bürgermeister und Flughafenaufsichtsratschef Michael Müller (SPD) in dieser Woche soll die Firmen in den Blickpunkt rücken. Es gehe darum, allen die Ernsthaftigkeit der Situation zu vermitteln, so Müller.

Mühlenfeld kritisierte, dass die Verantwortung für die Pro­bleme primär der Flughafengesellschaft zugeschoben würden. „Ich habe noch nichts gelesen über die großen Baufirmen, die wir da haben.“ Er betonte zudem, am geplanten Eröffnungstermin in der zweiten Jahreshälfte 2017 festhalten zu wollen. "Es geht hier in gewissem Maße auch um die Reputation Deutschlands." (BM/dpa)

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