Der Chef der Fluggesellschaft Air Berlin, Hartmut Mehdorn, will die Entscheidung der Berliner Luftfahrtbehörde zu Nachtflügen auf dem Flughafen Tegel nicht akzeptieren.
Die Airlines seien nicht Schuld daran, dass die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens mit längeren Öffnungszeiten als in Tegel verschoben worden sei, sagte Mehdorn am Freitag. Der Senat solle deshalb „flexibel auf die Anforderungen und berechtigten Wünsche reagieren“.
Mehdorn appellierte an die Landesregierung, auch von 5.30 bis 6.00 Uhr für einzelne Flüge in Tegel Sondergenehmigungen zu erteilen. Zwischen Juni und Oktober wären das insgesamt 32 Flüge. Damit würde die Landesregierung ihr Versprechen einlösen, dass wegen der geplatzten Eröffnung des Hauptstadtflughafens keine Flüge ausfallen, teilte Mehdorn mit.
Der Flugplan sei sehr komplex. „Wenn man dabei einen Mosaikstein herauslöst, wird der gesamte Ablauf zerstört.“
Die Luftfahrtbehörde hatte weitere Lockerungen am Donnerstag aus Gründen des Lärmschutzes abgelehnt.
dapd/BM



