Trendsport

Spinning - das etwas andere Radsporterlebnis

Wer seine Kondition steigern möchte, Fett verbrennen und gleichzeitig Beine und Po kräftigen will, für den ist Spinning genau das Richtige. Das virtuelle Radsporterlebnis ist bei jedem Wetter möglich.

Lust auf Radeln, Schwitzen und einen wohlgeformten Körper? Spinning erfüllt alle diese Wünsche. Der inzwischen nicht mehr ganz neue Trend heißt Spinning: Radeln im Fitness-Center in einer Gruppe.

Etwa zehn Spinning Räder sind im Halbkreis aufgestellt, davor ein Trainer - ebenfalls auf einem solchen Bike sitzend - mit Mikrofon bewaffnet. Und dann geht`s ab, in die visuellen Berge: hoch, runter, mal schnell, mal steil. Das macht Muskeln und ihr Herz-Kreislauf-System fit.

Immer mehr Menschen radeln begeistert auf der Stelle

Erfunden hat diese neue Fitnessvariante der südafrikanische Radrennfahrer Johnny Goldberg. Zur Vorbereitung auf das berühmte "Race across America", einem Non-Stop-Radrennen quer durch die Vereinigten Staaten, entwickelte er ein superleichtes Stand-Fahrrad. Begeistert von seiner Idee, stellte er seine Entwicklung auch in den Studios im kalifornischen Los Angeles vor und hatte gleich einen riesen Erfolg damit.

Fettverbrennung auf Hochtouren

Ziel beim Spinning ist es, über eine längere Zeit eine möglichst hohe Tretfrequenz zu halten. Eine Übungseinheit dauert immerhin 45 Minuten, Kurse für Fortgeschrittene sogar 90 Minuten. In der ganzen Zeit wird unablässig in die Pedale getreten. Dadurch wird die Fettverbrennung angeregt und die Pfunde purzeln schnell: Während einer Spinning-Stunde verbrauchen Sie etwa 400 Kalorien.

Durch verschiedene Sitzhaltungen bzw. Lenkergriffe wird nicht nur die Bein-, sondern auch die gesamte Oberkörpermuskulatur gekräftigt. Der Tretwiderstand lässt sich stufenlos verstellen und vermittelt so das Gefühl bergauf oder bergab zu fahren. Wem das Programm zu hart wird, kann einfach den Widerstand reduzieren und wird nicht abgehängt, wie im wahren Leben.

Das Strampeln entspannt gleichzeitig

Spinning macht Sie nicht nur körperlich fit, sondern schult auch Ihren Geist. Beim Radeln stellen Sie sich Ihre Radelstrecke vor: sanfte Hügel, ebene Rennstrecken oder auch mal ein ganz harter Anstieg im Gebirge. Auch beim Spinning geht`s mit Musik viel besser: Schöne, harte Musik powert Sie ganz schnell über Ihren "toten Punkt" hinweg.

Das gute am Spinning: Regen und Kälte sind egal, auch einen platten Reifen kann man sich nicht holen!Kleiner Nachteil: Aufgepeitscht durch die Musik und die Anfeuerungsrufe des Trainers kann es schnell passieren, dass sich Anfänger übernehmen. Hier ist der versierte Übungsleiter gefragt. Rat: Unbedingt vorher ärztlich durchchecken lassen.

Mehr Informationen zu Fitness, Sport und Ernährung bietet das Gesundheitsportal Lifeline. Quelle: lifeline.de