Fischsterben in Berlin

Feuerwehr holt Hunderte tote Fische aus Machnower See

Wegen mangelnden Sauerstoffs starben in Gewässern der Region zahlreiche Fische. 2500 Euro kostete deren Entsorgung in Kleinmachnow.

In Berliner Seen und Flüssen schwimmen derzeit zahlreiche toter Fische

In Berliner Seen und Flüssen schwimmen derzeit zahlreiche toter Fische

Foto: Sabina Albrechtskirchinger / BM

Städtische Mitarbeiter und Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr haben am Donnerstag in Kleinmachnow Hunderte tote Fische aus dem Machnower See geholt. Mit Käschern fischten die Arbeiter die Tiere aus dem Wasser und entsorgten sie in einem Container. Die Aktion koste etwa 2500 Euro, sagte Stadtsprecherin Martina Bellack.

Das Fischesterben war eine Folge von Starkregen, der Pflanzenreste und anderes organisches Material in den See gespült hatte. „Dadurch fiel der Sauerstoffgehalt des Wassers abrupt von 8 Prozent auf 0.01 Prozent ab“, erläuterte Bellack.

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