Brandenburg

Polizei fährt mit „Hightech-Amststuben“ auf Streife

Brandenburg stellt auf der CeBIT in Hannover neue Polizeiautos vor. Sie verfügen über eine Vielzahl neuer Technik.

Mit einem interaktiven Funkstreifenwagen ist Brandenburg seit Montag auf der Messe für Informationstechnik CeBIT in Hannover dabei. Die Landespolizei entwickelte mit der Industrie eine einheitliche und sichere Kommunikationsplattform, die in unterschiedlichen Fahrzeugtypen eingesetzt werden könne, teilte das Innenministerium in Potsdam mit.

Der Polizeiwagen ist mit spezieller Soft- und Hardware ausgestattet. Dazu gehört unter anderem eine Digitalfunksteuerung, mit der alle Funkgeräte bedient werden können. Alle neuen Funkstreifenwagen in Brandenburg sollen künftig über diese Technik verfügen.

Die ersten 28 neuen „rollenden Hightech-Amststuben“ wurden bereits ausgeliefert. Die Vans, im Amtsdeutsch „interaktive Streifenwagen“ genannt, sollen alte VW-Busse ersetzen, die Laufleistungen von bis zu einer halben Million Kilometer auf dem Tacho haben, teilte das Innenministerium am Montag in Potsdam mit.

Netzwerkkameras schneiden alle Einsätze mit

Die Vans werden über schnelle, mobile und den Angaben zufolge sichere Breitbandzugänge dirigiert. So werden Aufträge samt einsatzrelevanter Informationen nur noch elektronisch auf ein Display ins Wageninnere gesendet. Eingebaute Netzwerkkameras schneiden alle Einsätze mit. Außerdem kann die Leitstelle über die mobile Datenverbindung in Echtzeit auf die Kameras zugreifen.

Eine automatische Routenführung soll sicherstellen, dass Einsatzorte schnell erreicht werden. Eine eingebaute Multifunktions-PC-Anlage ist dazu gedacht, unterwegs auch Anzeigen aufzunehmen. Angaben zur Investitionssumme machte das Ministerium nicht.