Pegida

Ticker: Mehr als tausend Gegendemonstranten bei Pogida

Die Pegida-Demonstration in Potsdam ist friedlich verlaufen. Nach den vergangen Krawallen hatte die Polizei ein Großaufgebot aufgefahren.

Die Pegida-Demo hat begonnen

Die Pegida-Demo hat begonnen

Foto: Steffen Pletl

+++ 19.57 Uhr +++ Die Polizei leitet Pogida-Demonstranten und Gegendemonstranten auf verschiedenen Wegen vom Platz. Weiterhin ist alles ruhig. Damit schließen wir unseren Live-Ticker aus Potsdam.

+++ 19.45 Uhr +++ Der Veranstalter hat die Pegida-Demo offiziell für beendet erklärt. Die Teilnehmer sind nun in der Gutenbergstraße und treten den Heimweg an. Ein Polizeihubschrauber beobachtet die Lage.

+++ 19.33 Uhr +++ Vereinzelt fliegen Böller aus dem Lager der Gegendemonstranten. Trillerpfeifen und "Nazis raus"-Rufe sind zu hören.

+++ 19.17 Uhr +++ Wie unterdessen bekannt wurde, planen Rechtsextreme für den 12. März eine Großdemonstration in Berlin.

+++ 19.05 Uhr +++ Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) betonte: „Es ist nicht das erste Mal, dass rechte Gruppen nach der Stadt greifen wollen. Wir haben es damals geschafft, dass sie hier nicht Fuß fassen konnten. Und dieses Mal werden wir es auch schaffen.“

+++ 18.57 Uhr +++ Ministerpräsident Dietmar Woidke sagte: „Brandenburg wird es nicht dulden, dass sich auf unseren Marktplätzen Ausländerfeinde und Rechtsextremisten breitmachen. Ich finde es so toll, dass heute abend so viele Menschen Gesicht zeigen. Potsdam bleibt bunt. Brandenburg braucht alles - nur keine Rechtsextremisten.“

+++ 18:54 Uhr +++ Ministerpräsident Dietmar Woidke sagte: „Brandenburg wird es nicht dulden, dass sich auf unseren Marktplätzen Ausländerfeinde und Rechtsextremisten breitmachen. Ich finde es so toll, dass heute abend so viele Menschen Gesicht zeigen. Potsdam bleibt bunt. Brandenburg braucht alles - nur keine Rechtsextremisten.“

+++ 18:45 Uhr +++ Inzwischen ist von 1000 Gegendemonstranten die Rede. Etwa 250 Pegida-Anhänger sind eingetroffen.

+++ 18.35 Uhr +++ Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Oberbürgermeister Jann Jakobs sind bei der Gegendemonstration anwesend.

+++ 18.28 Uhr +++ Aufseiten der Pegida sind nun etwa 120 Anhänger da. Unter ihnen gibt es vereinzelte Fahnenträger. Plakate und Transparente sind bislang jedoch nicht zu sehen.

+++ 18.18 Uhr +++ Inzwischen hat die Protestveranstaltung begonnen. Der erste Redner steht auf der Bühne. Jetzt sind rund 500 Gegendemonstranten auf dem Platz. Auch Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) beteiligt sich an der Demo gegen den Potsdamer Pegida-Ableger.

+++ 18.09 Uhr +++ Mehrere hundert Demonstranten des Bündnisses Bündnis "Potsdam zeigt Farbe" haben sich auf dem südlichen Teil des Bassinplatzes versammelt. Nach Angaben von Stadtsprecher Stefan Schulz ist die Stimmung derzeit „sehr friedlich“ Die Pogida-Kundgebung im nördlichen Teil des Platzes soll gegen 18.30 Uhr beginnen. Die beiden Kundgebungen werden von der Polizei auf Abstand gehalten, die sich rund um die katholische Kirche St. Peter und Paul postiert haben. Die Polizei kontrolliert auch die Eingänge zum Platz.

+++ 17.53 Uhr +++ An den Zugängen zu den Demonstrationen kommt niemand ohne Polizeikontrolle durch.

+++ 17.38 Uhr +++ Mit Tee gegen die Kälte: Die ersten Gegendemonstranten versammeln sich auf dem Bassinplatz.

+++ 17.21 Uhr +++ Die Polizei hat die ersten Absperrungen rings um den Bassinplatz vorgenommen. Das Bündnis Potsdam, das gegen die Pegida-Bewegung demonstriert, hat erste Banner aufgehängt.

+++ 17 Uhr +++ Mehr als eine Stunde vor Beginn der Pogida-Demo in Potsdam haben sich bereits zahlreiche Polizisten in der Innenstadt positioniert. Mit dem massiven Polizeiaufgebot sollen erneute Krawalle verhindert werden. „Wir werden alles in Bewegung setzen, um ausreichend Kräfte vor Ort zu haben, um nicht das Gewaltmonopol des Staates dem Faustrecht zu opfern“, hatte Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) vorab in Potsdam im Innenausschuss des Landtages gesagt. Die Veranstaltung ist ab 18.30 Uhr angemeldet.

Rückblick: Ausschreitungen bei Demo

Am Montagabend hatte es in der Landeshauptstadt neben friedlichen Protesten auch heftige Ausschreitungen gegen Sympathisanten des örtlichen Pegida-Ablegers Pogida gegeben.

Teilnehmer eines islamfeindlichen „Abendspaziergangs“ waren von Demogegnern mit Steinen, Flaschen und Böllern angegriffen worden. Die Polizei hatte an dem Abend Verstärkung kommen lassen, am Ende waren rund 450 Beamte im Einsatz gewesen. Acht Polizisten wurden bei dem Einsatz verletzt. Ermittlungen laufen unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs und Körperverletzung.