Potsdam

Elias bleibt spurlos verschwunden - Helfer suchen mit Bagger

Auf der Suche nach dem kleinen Elias ist der Wasserstand der Nuthe in Potsdam um 25 Zentimeter abgesenkt worden. Die Suche geht weiter.

Mit einem großem Bagger suchen Polizisten im Uferbereich der Nuthe nach dem vermissten Elias aus Potsdam

Mit einem großem Bagger suchen Polizisten im Uferbereich der Nuthe nach dem vermissten Elias aus Potsdam

Foto: dpa

Bei der Suche nach dem kleinen Elias aus Potsdam ist am Samstag erstmals ein schwerer Bagger der Bundeswehr eingesetzt worden. Mit seinen 18 Tonnen sei das Gerät dreimal größer als der bisher vom Technischen Hilfswerk bereitgestellte Bagger, sagte ein Polizeisprecher. An dem kleinen Flüsschen Nuthe baggerte das Gerät eine Seite der Uferböschung ab - ergebnislos. Auch Personenspürhunde suchten die ausgegrabenen Erdmassen ab.

Zwei Spürhunde hatten am Freitag erneut an der Nuthe angeschalgen. Zuvor hatten bereits Hunde, die auch Leichen aufspüren können, sich dort auffällig verhalten. An der Stelle war nach Polizeiangaben bereits mehrfach mit Tauchern gesucht worden - immer erfolglos.

Rund 550 Hinweise

Der ausgebaggerte Schlamm soll auf einer Schwimmplattform durchsucht werden. Zwei Diensthunde seien am Sonnabend vor Ort und schnüffelten an den Massen, hieß es. Die ersten Baggerarbeiten starteten am Donnerstag. Am Freitag wurde der Wasserstand der Nuthe, die an Schlaatz vorbeifließt, um etwa 25 Zentimeter abgesenkt.

Der Sechsjährige aus dem Stadtteil Schlaatz ist seit dem 8. Juli spurlos verschwunden. Bei der Polizei gingen bis Freitag rund 550 Hinweise ein. Bislang brachte keiner einen Durchbruch. Nach wie vor ist völlig unklar, was mit dem Kind passiert ist, das zuletzt auf einem Spielplatz gesehen worden war.

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