Unfall in Cottbus

Hund beißt Baby tot - Eltern sagen aus

Im Fall des tödlich von einem Husky verletzten Babys haben sich zum ersten Mal die Eltern geäußert. Das Paar aus Cottbus sagte aus, sie hätten das acht Wochen alte Mädchen nur für Sekunden mit dem Hund allein gelassen. Das Tier hatte den Kinderwagen umgestoßen und sich dann auf den Säugling gestürzt.

Die Eltern des von einem Husky-Mischlingshund getöteten Babys in Cottbus haben sich erstmals zu dem tragischen Vorfall geäußert. Sie hätten ihrem Anwalt erzählt, dass sie das acht Wochen alte Mädchen am 24. April vor der Attacke des Familienhundes auf ihrem Cottbuser Grundstück nur wenige Sekunden aus den Augen gelassen hatten, sagte ein Sprecher der Cottbuser Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

Der Hund habe den Angaben der Eltern zufolge zuvor keine Anzeichen erkennen lassen, dass er für das Baby eine Gefahr sei. Die Aussagen der Eltern waren notwendig, weil gegen sie wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung ermittelt wird.

Der Husky-Schäferhund-Mischling hatte in einem unbeobachteten Moment den Kinderwagen auf der Hausterrasse umgestoßen und dem heraus gefallenen Kind ins Gesicht gebissen. Das Baby starb an den schweren Verletzungen.

Der Hund kam zunächst in ein Tierheim und wurde dann einem neuen Besitzer übergeben. Experten hatten den Husky begutachtete und keine Verhaltensauffälligkeiten feststellen können.