Käfighaltung: Vier bis sechs Hühner leben in neben- und übereinander angeordneten Käfigen. Die Tiere stehen auf Drahtgeflechten. Sie haben weder Sitzstangen noch Nester. Über Gitter rollen die Eier in eine Auffangrinne. Typische Verhaltensformen wie Scharren, Staubbaden und die Eiablage in Nestern sind nicht möglich.
Bodenhaltung: Für neun Hennen muss mindestens ein Quadratmeter Bodenfläche zur Verfügung stehen. Die Hennen können ihre Eier in Nestern ablegen, die auf mehreren Etagen verteilt sind. In mindestens einem Drittel des Stalls gibt es Streu, damit die Tiere scharren können.
Freilandhaltung: Die Tiere leben in einem Stall mit Sitzstangen, Streu und Nestern. Tagsüber haben die Hennen Auslauf im Freien. Dabei müssen jedem Tier mindestens vier Quadratmeter Auslauffläche zur Verfügung stehen.
Ökologische Erzeugung: Im Stall dürfen höchstens sechs Tiere pro Quadratmeter gehalten werden. Auslauf ist vorgeschrieben. Dabei stehen jeder Henne mindestens vier Quadratmeter zur Verfügung. Das Futter muss aus ökologischem Anbau kommen. Getreide und Mais sind die Grundlage. Antibiotika als Leistungsförderer, gentechnisch verändertes Futter und Fischmehl sind verboten.
dpa/hed



