Die Millionen von Zigaretten kamen aus Polen, verkauft wurden sie auch in Berlin. Am Donnerstag ist am Landgericht Cottbus im Prozess um den Schmuggel von Zigaretten das erste von zwei Urteilen gesprochen worden.

Ein Angeklagter wurde wegen gewerbsmäßiger Steuerhehlerei und Steuerhinterziehung in acht Fällen zu einem Jahr und elf Monaten Gesamtfreiheitsstrafe zur Bewährung verurteilt. Gegen den zweiten Angeklagten werde die Verhandlung am 19. Januar fortgesetzt, wie das Gericht mitteilte.

Die beiden Männer stammen aus Polen. Sie sollen der Anklage zufolge zu einer Gruppe gehört haben, die unversteuerte und unverzollte Zigaretten über Guben (Spree-Neiße) und weitere Grenzorten nach Deutschland schmuggelte.

Aktiv war die Bande in den Jahren 2011 und 2012. Die Zigaretten sollen neben anderen Orten auch in Berlin verkauft worden sein. Die Männer sollen bei den Transporten dafür zuständig gewesen sein, die Umgebung nach Polizei und Zollbeamten abzusuchen.

dpa/tal