Frankfurt (Oder)

Bundespolizei deckt Schmuggel von 30.000 Zigaretten auf

Bundespolizisten haben am Donnerstagabend auf der Bundesautobahn 12 zwei Männer festgestellt, die versucht hatten 30.000 Zigaretten nach Deutschland zu schmuggeln. Gegen einen der beiden Männer lag zudem ein Haftbefehl vor. Die Beamten nahmen beide Schmuggler vorläufig fest und beschlagnahmten die Ware.

Gegen 20 Uhr kontrollierte die Streife auf der Bundesautobahn 12 an der Anschlussstelle Müllrose einen PKW Mazda mit polnischen Kennzeichen, der in Richtung Berlin unterwegs war. Insassen waren ein 28-jähriger polnischer Mann als Fahrer und ein 32-jähriger deutscher Beifahrer.

Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten im Kofferraum des PKW drei Säcke mit 150 Stangen Zigaretten mit russischer Steuerbanderole. Die Beamten ermittelten weiterhin, dass gegen den 28-jährigen Mann aus Polen ein Haftbefehl wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis vorlag.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) hatte den Mann im Januar 2013 rechtskräftig zu einer Geldstrafe insgesamt von 315 Euro oder ersatzweise einer Freiheitsstrafe von 50 Tagen verurteilt. Die Beamten nahmen die beiden Zigarettenschmuggler vorläufig fest und beschlagnahmten die Schmuggelware.

In der Dienststelle zahlte der 32-jährige Beifahrer für seinen Komplizen die geforderte Geldstrafe und konnte dadurch einen 50-tägigen Aufenthalt in der JVA abwenden.

Beide Männer müssen sich nun wegen des Verstoßes gegen die Abgabenverordnung verantworten. Die Bundespolizei konnte mit der Feststellung einen Steuerschaden von ca. 6.000 Euro verhindern. Die weitere Bearbeitung hat zuständigkeitshalber die Zollfahndung Berlin - Brandenburg übernommen.