Landtagswahl

Umfrage – AfD zieht in Brandenburger Landtag ein

Das ZDF-Politbarometer sieht bei der Landtagswahl in Brandenburg die SPD weiter vorn, gefolgt von CDU und Linkspartei. Die AfD könnte ihren Erfolg in Sachsen wiederholen.

Foto: Ralf Hirschberger / dpa

Rund eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Brandenburg kann die SPD dem jüngsten ZDF-Politbarometer zufolge ihren Vorsprung behaupten. Würde am kommenden Sonntag gewählt, erhielte sie nach der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage 33 Prozent der Stimmen. Das ist der gleiche Wert wie bei der letzten Wahl 2009.

Die CDU könnte sich auf 25 Prozent steigern, nach 19,8 Prozent vor fünf Jahren. Die Linke müsste mit 21 Prozent Einbußen hinnehmen (2009: 27,2 Prozent). Die Grünen würden 6 Prozent (2009: 5,7), die eurokritische AfD 8 Prozent verbuchen. Die FDP (2009: 7,2) wäre danach nicht mehr im Landtag vertreten.

Damit könnten die Sozialdemokraten weiter mit der Linkspartei regieren – ober aber eine Koalition mit der CDU eingehen. Eine gemeinsame Regierung mit der CDU bewerteten 48 Prozent der Befragten mit gut, eine mit der Linkspartei nur 40 Prozent.

Woidke baut Vorsprung aus

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) konnte seinen Vorsprung vor den beiden Herausforderern deutlich ausbauen. Für ihn sprechen sich 59 Prozent der Befragten aus. Der CDU-Spitzenkandidat Michael Schierack (CDU) erreicht 12 Prozent, während Christian Görke (Linke) auf 8 Prozent kommt.

Die repräsentative Umfrage wurde von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen geführt. Vom 1. bis 3. September wurden 1012 Brandenburger befragt.