Für die Familie des Entführungsopfers des „Maskenmanns“ hat sich nach der Tat 2012 das Leben entscheidend geändert. Ihr Mann habe einen Waffenschein erworben und sich eine Pistole zugelegt, sagte die Frau des damals entführten 53 Jahre alten Managers am Dienstag vor dem Landgericht Frankfurt (Oder). Die Waffe sei immer in Nähe des Bettes erreichbar. Der Sohn sei zudem in psychiatrischer Behandlung.

„Ich versuche, mein Leben aufrecht zu erhalten“, sagte die 52-Jährige. Unter anderem wegen der Entführung des Managers, der sich selbst befreien konnte, ist ein 46-Jähriger angeklagt. Er soll dabei eine Art Imkermaske getragen haben, was ihm den Namen „Maskenmann“ einbrachte. Der Angeklagte bestreitet die Tat.

dpa/alu