Wegen versuchten Mordes muss sich seit Dienstag ein 51-Jähriger aus Blankenfelde-Mahlow (Teltow-Fläming) vor dem Potsdamer Landgericht verantworten. Der Mann soll im Sommer 2013 seine damals 37 Jahre alte Ehefrau mit Benzin übergossen und angezündet haben. Dabei ist auch das gemeinsame Haus in Brand geraten.
Zum Prozessauftakt kündigte der Angeklagte an, sich zu den Vorwürfen äußern zu wollen. Seine Frau sollte im Laufe des Tages vor dem Gericht aussagen. Dem Angeklagten droht lebenslange Haft.
Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hatte der Beschuldigte heimtückisch und grausam gehandelt. Er soll das Benzin ohne Vorwarnung über die Frau gegossen und sie mit Leuchtfeuer angesteckt haben. Schwer verletzt rettete die Mutter ihren siebenjährigen Sohn aus dem brennenden Haus. Der Junge blieb unverletzt, die Frau musste in ein künstliches Koma versetzt und mehrfach operiert werden.
dpa/jkw





