Im Spreewald dürfen die Kähne wieder fahren. Das Landesamt für Bauen und Verkehr hat am Freitag einzelne Routen von Burg, Lübbenau, Lübben und Schlepzig nach fast einer Woche wieder freigegeben. Allerdings gilt die Genehmigung nicht für den gesamten Spreewald – und auch nur für gewerbsmäßige „Personenkahns“. Paddeln bleibt wegen der teilweise starken Strömung und immer noch hohen Wasserpegels verboten. Auf diesen Kompromiss haben sich die zuständige Behörde und die drei Spreewald-Landräte mit Vertretern der Kahnfährbetriebe verständigt. Kahnfährleute sowie andere Tourismusanbieter hatten die verfügte Komplett-Sperrung scharf kritisiert.

Der Pegelstand fällt

Sie sei überzogen und beschere ihnen große Einkommensausfälle. Angesichts sinkender Pegelstände der Elbe in der Prignitz durften inzwischen in Wittenberge alle 1500 Bewohner der Altstadt in ihre Häuser zurückkehren. Landrat Hans Lange (CDU) begründete das mit einer Stabilisierung der Hochwasserlage. Der Pegelstand fiel bis Freitagmorgen auf 7,17 Meter.