Im Brandenburger Finanzministerium werden am Wochenende nach der Entdeckung eines Computerwurms alle Computer abgeschaltet und überprüft. Sprecherin Ingrid Mattern bestätigte am Sonnabend einen Bericht der „Bild“-Zeitung. Danach hatte ein Computer-Schädling Rechner der Behörde von Finanzminister Helmuth Markov (Linke) infiziert und lahmgelegt. Die Probleme sind offenkundig als Folge eines veralteten Virenschutzes entstanden.
Mattern betonte, der Wurm habe keine Daten in Mitleidenschaft gezogen. „Auf dem Weg zu Server konnte er bereits abgefangen und beseitigt werden.“ Nach ihren Angaben gibt es im Haus etwa 300 Computer.
Der Computer-Schädling hatte schon Anfang 2009 weltweit Millionen Windows-Rechner befallen. Kurz darauf wurden weltweit wirksame Schutzprogramme installiert. Möglicherweise wurde in Potsdam der Schutz aber nicht ausreichend und an allen Geräten aktiviert, berichtet die „Bild“-Zeitung.
dpa/tj



