Das Feuer im Cottbuser Polizeigebäude ist zwar nach Tagen gelöscht worden, doch der unter Denkmalschutz stehende Bau ist wohl nicht mehr zu retten. „Es brennt nicht mehr“, sagte Polizeisprecher Berndt Fleischer am Sonntag. Immer wieder waren Glutnester aufgeflackert und mussten gelöscht werden.

Das Feuer war am Donnerstagmorgen aus bislang unbekannter Ursache ausgebrochen. Das anfangs noch eiskalte Wetter behinderte die Löscharbeiten. Das Wasser müsse bei diesen Temperaturen immerzu laufen, um in den Schläuchen nicht einzufrieren, hatte ein Feuerwehrmann gesagt. Bis zu 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Der Brand war dann zwar relativ schnell unter Kontrolle. Doch die Glutnester erforderten den Einsatz rund um die Uhr.

Die frühere Webschule beherbergte im Erdgeschoss die Computer- und Telefontechnik der Cottbuser Polizei. Bis Donnerstagmittag funktionierten zunächst Telefon-, Fax- und Computerverbindungen nicht. Nicht betroffen von der Störung war der Notruf. Dieser ist nach Angaben der Polizei über Frankfurt (Oder) geschaltet. Den Zustand des denkmalgeschützten Baus soll nun ein Statiker untersuchen. Geklärt werden muss, ob Einsturzgefahr besteht.

dpa/sei