Ein Großbrand hielt am Donnerstagmorgen in Berlin-Schöneberg die Feuerwehr in Atem - in der Grunewaldstraße brannte es in einem sechsgeschössigen Wohnhaus. Das Feuer war in der ersten Etage ausgebrochen: Ein Bewohnerin hatte kurz nach vier Uhr einen Knall gehört und anschließend Rauchgeruch wahrgenommen.

Die Feuerwehr rückte mit insgesamt 120 Mann an. Die Bewohner des Hauses mussten größtenteils über Leitern gerettet werden, weil Treppenhaus und Flure des Gebäudes voller Rauch waren. 28 Bewohner mussten medizisch betreut werden. Sieben Personen, darunter zwei Kinder, kamen ins Krankenhaus. Die Grunewaldstraße war gesperrt worden. Die Wohnungen in dem Haus sind vorerst unbewohnbar. Die Brandursache ist noch unbekannt.