Es ist das nächste große Schulneubauprojekt in Treptow-Köpenick. Am Mittwoch ist in Altglienicke der Grundstein für eine neue Grundschule gelegt worden. Auf dem Grundstück an der Peenestraße 47 nahe der Schönefelder Chaussee entsteht ein dreizügiges Gebäude mit Sporthalle und Freianlagen für 432 Schüler. Zum Schuljahr 2027/2028 soll sie in Betrieb genommen werden.
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„Die Berliner Schulbauoffensive ist eines der größten Investitionsprogramme Berlins. Seit zehn Jahren werden darüber Schulen saniert und zahlreiche neue Schulen mit einer modernen, pädagogisch und ökologisch zukunftsfähigen Lernumgebung gebaut. Die heutige Grundsteinlegung läutet den Baustart für die nächste Holz-Compartmentschule in Treptow-Köpenick ein, die zweite ihrer Art in diesem Bezirk“, erklärte Bausenator Christian Gaebler (SPD) bei der Grundsteinlegung. Wie er weiter ausführte, verkürze sich die Bauzeit aufgrund der modularen Bauweise.
Firma aus Köpenick produziert den Schulneubau aus Fertigmodulen
So fertigt das Generalunternehmen Kaufmann Bausysteme die Raummodule in einer Produktionshalle in Köpenick. Fenster, Sanitäranlagen, Haustechnik und Heizkörper werden ebenfalls im Werk vorinstalliert. Vor Ort werden dann die insgesamt 195 vorgefertigten Raummodule nur noch montiert. Der Rohbau soll innerhalb von vier Monaten stehen. Von der Fertigstellung der Bodenplatte bis zur Übergabe des Schulgebäudes und der Sporthalle an den Bezirk dauert es demnach lediglich 13 Monate.
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Laut Schulstaatssekretär Torsten Kühne (CDU) werden die Schulplätze im „kinderreichen Ortsteil“ Altglienicke „dringend benötigt“. Er verspricht: „Unsere Schulneubauten stehen für zeitgemäße Qualität. Sie ermöglichen vielfältige Lernformen, stärken die Ganztagsangebote und sorgen für ein gutes Lernklima.“ Inzwischen werde auch in anderen Bundesländern ein wachsendes Interesse an dem „Erfolgsmodell“ der Berliner Schulbauoffensive registriert. Das sei sehr erfreulich.
Oliver Igel bezeichnet Neubau als wichtigen Baustein für Treptow-Köpenick
Treptow-Köpenicks Bürgermeister Oliver Igel (SPD) sieht in dem Neubau eine Investition des Landes Berlin „in die Bildungschancen unserer Kinder und in die Lebensqualität in Altglienicke“. Er betont: „Der wachsende Bedarf an Schulplätzen ist eine Herausforderung, der wir uns mit Nachdruck stellen. Dieser Neubau ist ein wichtiger Baustein dafür.“
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Eine Besonderheit des Typenbauprogramms der Holz-Compartmentschule ist laut Senat die „hohe Anpassungsfähigkeit“ des Schulgebäudes an die Gegebenheiten vor Ort. So können die drei Gebäudeflügel mit zentralem Treppenhaus unterschiedlich ausgerichtet werden. „Form und Ausmaße des Baukörpers sind variabel. Es kann besser auf den städtebaulichen Kontext reagiert werden“, heißt es.
Altglienicke: Wie die neue Grundschule aufgebaut ist
Compartmentschule bedeutet, dass die Räume im Inneren des Gebäudes in sogenannten Compartments angeordnet sind. Das sind offene Lernbereiche mit Team- und Stammgruppenräumen. Diese sollen modernste Lehr- und Lernbedingungen ermöglichen.
„Die neue Grundschule in der Peenestraße wird moderne pädagogische Konzepte optimal unterstützen und ein zeitgemäßes Lernumfeld bieten. Mit klaren Raumstrukturen, einer eigenen Sporthalle und ausreichend Platz für gemeinsames Lernen schaffen wir hier beste Bedingungen für Schülerinnen und Schüler sowie das pädagogische Personal. Damit reagieren wir gezielt auf die steigenden Zahlen von Schülerinnen und Schülern in Altglienicke“, erklärt Schulstadtrat Marco Brauchmann (CDU).
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Die neue Grundschule und die Sporthallen werden mit begrünten Dächern und Photovoltaik-Anlagen ausgestattet. Insgesamt kostet der gesamte neue Schulstandort 50 Millionen Euro.






