Als er im Oktober 2011 sein Amt antrat, war Oliver Igel der jüngste Bezirksbürgermeister von Berlin. Heute ist der Sozialdemokrat der dienstälteste Bezirksbürgermeister der Stadt – und hat noch lange nicht genug. Wie der SPD-Kreisverband Treptow-Köpenick mitteilte, wurde der 47-Jährige auf der Wahlkreisdelegiertenkonferenz in geheimer Abstimmung mit 100 Prozent der Stimmen auf Platz eins der BVV-Liste gewählt und zugleich zum Kandidaten für das Amt des Bezirksbürgermeisters bei der Berlin-Wahl 2026 nominiert.
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„Dieses Ergebnis zeigt eindrücklich den großen Rückhalt, den der amtierende Bezirksbürgermeister innerhalb der SPD Treptow-Köpenick genießt. Seine Arbeit wird jedoch nicht nur in der Partei, sondern auch breit in der Stadtgesellschaft geschätzt, die seine kontinuierliche und zuverlässige Führung für den Bezirk anerkennt“, heißt es in einer Mitteilung des Kreisverbands. Das Wahlergebnis sei ein „besonders starkes Zeichen der Geschlossenheit“.
Oliver Igel: Welche Ziele sich der Bürgermeister von Treptow-Köpenick setzt
Seit über zehn Jahren führe Oliver Igel Treptow-Köpenick „mit Verlässlichkeit und klarem Kompass“. Diesen Weg wolle er fortsetzen. Bereits vor der Wahl durch seine Parteikollegen sagte Igel: „Treptow-Köpenick ist ein Bezirk mit Zukunft. Gemeinsam mit den Menschen hier will ich weiter daran arbeiten, dass unser Zuhause stark, lebenswert und solidarisch bleibt.“

Bei der Wahlkreisdelegiertenkonferenz im Rathaus Köpenick nominierte die SPD sowohl die Kandidaten der sieben Abgeordnetenhauswahlkreise als auch die Bezirksliste für das Berliner Parlament sowie die BVV-Liste (Bezirksverordnetenversammlung). Auf den weiteren Plätzen der 45-köpfigen BVV-Liste hinter Oliver Igel folgen Irina Vogt, Peter Groos (seit 2014 Vorsteher der BVV), Grit Rohde und Manuel Tyx.
Mit diesen Kandidaten fürs Abgeordnetenhaus geht die SPD in die Berlin-Wahl 2026
Als Direktkandidaten für die sieben Wahlkreise von Treptow-Köpenick wurden von den Delegierten Alexander Freier-Winterwerb (Wahlkreis 1: Alt-Treptow, Plänterwald, Baumschulenweg), Paul Bahlmann (Wahlkreis 2: Oberschöneweide, Wuhlheide, Dammvorstadt, Schlossplatzinsel, Hirschgarten), Lars Düsterhöft (Wahlkreis 3: Späthsfelde, Johannisthal, Niederschöneweide, Adlershof/ WISTA-Seite), Ellen Haußdörfer (Wahlkreis 4: Altglienicke, Bohnsdorf), Robert Schaddach (Wahlkreis 5: Rauchfangswerder, Schmöckwitz, Grünau, Spindlersfeld, Köllnische Vorstadt, Adlershof/ Seite der Dörpfeldstraße), Sara Rüdiger (Wahlkreis 6: Alt-Köpenick, Müggelheim, Allende-Viertel) und Dunja Wolff (Wahlkreis 7: Köpenick Nord, Friedrichshagen, Rahnsdorf, Wilhelmshagen, Hessenwinkel) nominiert. Aktuell aus Treptow-Köpenick für die SPD im Abgeordnetenhaus sitzen Dunja Wolff, Alexander Freier-Winterwerb und Lars Düsterhöft.
Bei der Wahl der Bezirksliste für das Abgeordnetenhaus landeten auf den Plätzen eins bis acht Julia Dittmar, Alexander Freier-Winterwerb, Ellen Haußdörfer, Paul Bahlmann, Sara Rüdiger, Lars Düsterhöft, Katharina Jahn-Günther und Asya Aldiri. Mit dieser Bezirksliste werde ein „deutliches Zeichen der Erneuerung, der inhaltlichen Weiterentwicklung und der Verjüngung“ gesetzt, so der SPD-Kreisverband. Die Liste verbinde Erfahrung mit neuen Impulsen und stehe damit für einen klar zukunftsgerichteten Kurs, heißt es.
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„Diese Kreisdelegiertenversammlung ist mehr als eine Aufstellung von Listen. Sie ist ein Signal, dass wir Verantwortung ernst nehmen – mit Erfahrung, neuen Gesichtern und klaren Ideen für unseren Bezirk. Wir wollen zeigen, dass soziale Politik in Treptow-Köpenick nicht Theorie ist, sondern gelebter Alltag“, äußerten sich die Kreisvorsitzenden der SPD Treptow-Köpenick, Ellen Haußdörfer und Christopher Jäschke.




