Traurige Gewissheit für die Angehörigen von dem vermissten 31-Jährigen: Am Montag wurde der seit rund einem Monat vermisste Mann tot im Landwehrkanal gefunden, wie die Polizei der Berliner Morgenpost am Dienstag bestätigte. Sie geht bislang nicht von einer Straftat aus.
Am 15 Februar verließ er gegen 3:30 Uhr eine Bar in der Pannierstraße in Neukölln, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Von dort habe er sich in Richtung seiner Wohnung in der Onckenstraße in Alt-Treptow begeben. Dort sei er um 3.50 Uhr angekommen. Später, zu einem unbekannten Zeitpunkt, habe er seine Wohnung wieder verlassen und dabei seine persönlichen Gegenstände zurückgelassen.
Vermisster Mann (31): Spürhunde, Wasserschutzpolizei und Polizeitaucher suchten erfolglos
Seitdem galt der 31-Jährige als vermisst. Am 6. März, knapp drei Wochen später, suchte die Polizei mit Unterstützung von Spürhunden, der Wasserschutzpolizei und Polizeitauchern den Wasserbereich in der Nähe seiner Wohnung ab – erfolglos. Bereits im Februar wurden zweimal Spürhunde eingesetzt, wie die Polizei der Berliner Morgenpost auf Anfrage am 9. März mitteilte.
Zusätzlich wurde der Social Media Account geprüft, die Wohnung und häusliche Umgebung durchsucht, Krankenhäuser überprüft und das persönliche Umfeld befragt, so die Polizei. Am 6. März wurde erstmals öffentlich nach ihm gefahndet, zusätzlich zu den Hilfeaufrufen der Angehörigen.
Lesen Sie auch
Am Montagvormittag wurde der 31-Jährige nun leblos von Mitarbeitern des Bundesamts für Schifffahrt östlich der Lohmühlenbrücke im Wasser gefunden – also lediglich wenige Fußwegminuten von seiner Wohnung entfernt. Wo genau sich der Leichnam befand, konnte die Polizei auf Nachfrage nicht beantworten.
Anhaltspunkte für eine Straftat lägen nicht vor. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) hat die Ermittlungen zur Todesursache übernommen, eine Obduktion wurde angeregt.






