Es ist eines der Radweg-Projekte, das Berlins CDU-Verkehrssenatorin Manja Schreiner nicht zum Opfer gefallen ist, weil es bereits beauftragt worden war. Der Mariendorfer Damm bekommt zwischen dem Tempelhofer Damm und dem U-Bahnhof Alt-Mariendorf einen beidseitig geschützten Radweg. Wie der verantwortliche Bezirk Tempelhof-Schöneberg am Mittwoch in einer Mitteilung erklärte, kommen die Arbeiten voran. Am nächsten Teilabschnitt wird seit diesem Mittwoch gebaut.

„Zunächst wird der stadtauswärts liegende Abschnitt zwischen Kurfürstenstraße und Kaiserstraße errichtet und im Anschluss stadteinwärts zwischen Westphalweg und Eisenacher Straße“, teilt Bezirksverkehrsstadträtin Saskia Ellenbeck (Grüne) laut einer Pressemitteilung mit. Bis Mitte August sollen die Bauarbeiten in diesem Abschnitt abgeschlossen sein. Neben dem Radweg wird gleichzeitig der Asphalt erneuert.

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Für Autofahrer, von denen gerade zu den Stoßzeiten Tausende auf der Hauptverkehrsroute in oder aus der Stadt heraus pendeln, bedeutet dies, dass mit Einschränkungen und sogar weiteren Staus während der Bauarbeiten zu rechnen ist.

Mariendorfer Damm soll bis Jahresende vollständigen Radweg haben

Anschließend werden die weiteren Bauabschnitte umgesetzt, bis der Mariendorfer Damm zwischen Alt-Mariendorf und dem Tempelhofer Damm einen durchgehenden geschützten Radweg hat. Zuvor war auf dem Tempelhofer Damm zwischen Alt-Tempelhof und Ullsteinstraße bereits eine beidseitige Radspur gebaut worden. Der Mariendorfer Damm stellt die Verlängerung dieser wichtigen Nord-Süd-Verbindung im Süden dar.

Die Gesamtmaßnahme am Mariendorfer Damm soll bis zum Jahresende beendet werden, so Ellenbeck. Bereits umgesetzt ist der Abschnitt zwischen Alt-Mariendorf und Prühßstraße.

In Berlin sorgt das Thema Radwegbau derzeit für Furore, nachdem die Koalition aus CDU und SPD die Bezirke angewiesen hatte, bestimmte vorgesehene Radweg-Projekte noch einmal zu überprüfen. Für den Bezirk heißt dies, dass die geplanten Radspuren an der Haupt- und Grunewaldstraße in Schöneberg nicht mehr gebaut werden sollen.

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