Beim Neubau des Vivantes Auguste-Viktoria-Krankenhauses (AVK) in Schöneberg steht ein wichtiger Schritt bevor. In den nächsten Monaten soll ein temporäres Ausweichgebäude entstehen. Die dafür benötigten Module werden vom 10. bis 18. Mai per Schwerlasttransport in die Rubenstraße auf das Krankenhausgelände geschafft. In der Ruben- sowie Thorwaldsenstraße wird es deshalb zu Parkverboten und anderen Einschränkungen im Verkehr kommen, wie das AVK in einer Mitteilung ankündigt.
Modulbau soll Ende 2023 stehen
Der Modulbau auf dem Parkplatz vor der Rettungsstelle soll Ende dieses Jahres bezugsfertig sein und den Linksherzkathetermessplatz, die Urologische Ambulanz und Diensträume aufnehmen. Die bisherigen Gebäude drei bis sechs inklusive eines Verbindungsbaus werden abgerissen, um wiederum Platz für weitere Neubauten im dritten und vierten Bauabschnitt zu schaffen.
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Vor etwa vier Jahren war auf dem Gelände des AVK mit dem Neubau des Krankenhauses begonnen worden. In mehreren Abschnitten entsteht so ein völlig neues Klinikum, das auch die Stationen des Wenckebach-Krankenhauses in Tempelhof aufnehmen sollen. Trotz großer Proteste aus der Bevölkerung stellte Vivantes seinen Klinikbetrieb dort zu großen Teilen ein.
Auguste-Viktoria-Klinik: Erster Bauabschnitt schon in Betrieb
Der erste Bauabschnitt ist bereits in Betrieb, der zweite soll 2025 fertig werden. Die Realisierung der Bauabschnitte drei und vier ist bis zum Jahr 2030 geplant. Vivantes will nach letzten Angaben insgesamt 120 Millionen Euro in diesen modernen Krankenhausstandort investieren. „Die neuen Gebäude werden die Patientenversorgung, die Behandlungsqualität und das Arbeitsumfeld für die Klinik-Teams in Tempelhof-Schöneberg verbessern und modernisieren“, heißt es in der Mitteilung des landeseigenen Krankenhauskonzerns.
Für das Gelände des Wenckebach-Krankenhauses gibt es ebenfalls Pläne. Dort soll der Pflegecampus für die Ausbildung von knapp 4000 dringend benötigten Pflegefachkräften gebaut werden. Auf dem Gelände soll der Nachwuchs der landeseigenen Krankenhauskonzerne Vivantes und Charité ausgebildet werden. Pläne, das Vorhaben am Askanierring in Spandau zu realisieren, stagnierten, weshalb eine Alternative gesucht worden war.
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