Nach einem Feuer an einem Trafohäuschen und einer Funkmastanlage in Dahlem (Steglitz-Zehlendorf) hat sich eine linksextreme Gruppierung namens „Vulkangruppe“ zu der Brandstiftung bekannt. Die Polizei hält einen Bekennertext für echt.

In dem Schreiben, das auf der linksextremen Plattform Indymedia veröffentlicht ist, schreiben die Verfasser: „Villenviertel lahmlegen. (...) Wir können uns diese Reichen nicht mehr leisten.“ Die „Vulkangruppe“ habe am Dienstag ein Trafohaus zur Stromversorgung des Viertels in der Clayallee/Pücklerstraße angezündet. Auch ein Funkmast sei entflammt.

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Sie verweisen in ihrem Schreiben auch auf die 1. Mai-Demonstration im Grunewald, einem teuren Wohnviertel im Südwesten der Stadt. Am Mai-Feiertag zogen Demonstranten durch den Ortsteil Grunewald unter dem Motto „Milei, Musk und Merz zum Mars“. 

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Eine linksextreme „Vulkangruppe“ hatte sich bereits in der Vergangenheit immer wieder zu Brandanschlägen bekannt. Sie zielten dabei auch auf den Autobauer Tesla und Firmenchef Elon Musk ab. Vom Berliner Verfassungsschutz wird die Gruppe seit einigen Jahren dem anarchistischen Spektrum zugeordnet.

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Eine Sprecherin der Polizei sagte am Nachmittag, dass Bekennerschreiben sei überprüft und als authentisch eingestuft worden. Am Dienstag meldete die Polizei zunächst in einer kurzen Mitteilung den Brand an einer Funkmastanlage in der Clayallee in Dahlem. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Brandstiftung habe der Polizeiliche Staatsschutz übernommen. Er ist für politisch motivierte Straftaten zuständig.

dpa