Zum 1. Mai ist offenbar verdorbene Nahrung an einige Beamte der Polizei Berlin ausgegeben worden. „Bei einigen Einsatzkräften wurde ungenießbares Essen in der Verpflegung festgestellt“, schrieb die Behörde am Nachmittag auf ihren Social-Media-Kanälen. „Das Haltbarkeitsdatum war hierbei noch nicht überschritten.“
Die Einsatzkräfte würden daraufhin sensibilisiert, ihre Verpflegung zu prüfen, heißt es weiter. „Auch unsere Versorgungsstellen prüfen nun die noch nicht ausgegebenen Verpflegungsbeutel.“
Auch interessant
Polizisten erhielten schon einmal verschimmelte Lebensmittel
„Die Einsatzverpflegung bei derartigen Großlagen ist immer ein heikles Thema, ist auf unseren Druck in den letzten Jahren aber stetig besser geworden“, sagt Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Berlin. „Dass in ein paar Verpflegungsbeuteln unserer Kollegen verschimmelter Käse drin war, ist sehr ärgerlich, aber leider schwer zu verhindern.“ Die Polizeiführung habe schnellstmöglich reagiert.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Insgesamt habe es zwei Fälle von verdorbenem Käse gegeben, wie ein Polizeisprecher gegenüber der Berliner Morgenpost präzisierte. „Zwei von rund 6300 Paketen.“ Weitere Beschwerden habe es nicht gegeben. Konkret habe es sich um eingeschweißten Gouda mit einem Mindesthaltbarkeit bis zum 14. Juli 2025 gehandelt.
Auch interessant
Es ist nicht das erste Mal, dass die Berliner Polizei mit verdorbener Verpflegung zu kämpfen hat. Bereits in der Silvesternacht 2023 hatte ein beauftragter Caterer Lunchbeutel mit verschimmelten Brötchen geliefert. Von den rund 3500 Lunchbeuteln, die für die sich im Einsatz befindlichen Dienstkräfte geordert wurden, landeten circa 820 im Müll.







