Die Bauarbeiten für eine neue Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Lankwitz beginnen. Entstehen soll ein aus Modulen zusammengesetztes Gebäude für 450 Bewohner. Das teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen am Freitag mit.

Baustart ist der Mitteilung zufolge am Montag, 20. Februar, auf dem Grundstück in der Leonorenstraße 17, 33 und 33 A. In die Planungen seien auch Anregungen von Bürgern und Anliegern eingeflossen. So solle „der in Teilen parkartige Charakter des Grundstücks trotz der erforderlichen Baumfällungen erhalten bleiben“. Auch der Abstand der neuen Gebäude und die Anordnung der Freiflächen nehme Rücksicht auf die Nachbarbebauung.

Noch immer lebten rund 13.000 Geflüchtete in Notunterkünften, einige von ihnen in Sporthallen. „Der Bedarf an menschenwürdigen Gemeinschaftsunterkünften“ sei „unvermindert dringlich“, hieß es. Die Genehmigung für Baumfällungen seien vom Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf bereits erteilt worden.

Die Gesamtkosten werden mit 21,3 Millionen Euro beziffert. Bezugsfertig soll die Unterkunft im Januar 2018 sein.

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BM/seg