Mit einem Tag der offenen Tür ist in Buckow eine neue Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge eröffnet worden. Die ersten Menschen sollen in der kommenden Woche aus mehreren Turnhallen dorthin umziehen, sagte eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.
Senatorin Elke Breitenbach (Linke) betonte bei einem Besuch am Samstag, dass Flüchtlinge in der Unterkunft in einer anderen Situation mit mehr Privatsphäre leben könnten. Ziel bleibe aber, dass die Menschen irgendwann in eigene Wohnungen ziehen könnten.
Derzeit leben noch rund 15.300 Menschen in Berliner Notunterkünften
Auch andere Besucher hatten die Gelegenheit, sich Musterwohncontainer in der neuen Unterkunft anzusehen. Rund 500 Bewohner sollen dort Platz finden. Aktuell werden in Berlin noch zwölf Sporthallen für Flüchtlinge genutzt. In der kommenden Woche sollen fünf weitere geräumt werden. Ein konkretes Datum, an dem alle Sporthallen wieder frei sein werden, gibt es noch nicht.
Dies soll „demnächst“ der Fall sein, heißt es. Nach Angaben der Sprecherin der Senatsverwaltung leben derzeit noch rund 15.300 Menschen in Notunterkünften, etwa auch auf dem ehemaligen Tempelhofer Flughafengelände.
dpa


