Die sechs Jahre lange Hängepartie um die künftige Nutzung des asbestverseuchten Steglitzer Kreisels an der Schloßstraße im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf scheint ausgestanden.

Der Investor, die CG-Gruppe, plant, das Hochhaus für 190 Millionen Euro in einen Luxusturm umzubauen. 182 Wohneinheiten sollen entstehen. Das berichtet die Online-Ausgabe der Immobilien Zeitung und zeigt eine Simulation.

Bekannt war bisher, dass Investoren eine Absichtserklärung für den Kauf unterzeichnet hatten. Doch bevor die Apartments entstehen, muss der Asbest aus Wänden und Decken entfernt werden. Das Land hat im März 2013 mit den vorbereitenden Arbeiten für die Schadstoffsanierung begonnen. Im Sommer sollte es richtig losgehen, hieß es Anfang Juni. Das Land Berlin muss demnach zunächst für 32 Millionen Euro das Asbest beseitigen.

Der Vorschlag der Piraten, den Steglitzer Kreisel nach der Asbestsanierung wieder für Bezirksaufgaben zu nutzen, wurde von den Bezirksverordneten abgelehnt.

Bis Ende 2007 war das Hochhaus Sitz der Verwaltung. Aufgrund von Asbestfunden musste das Gebäude geräumt werden.

BM