Sommerliche Straßensperrungen in Berlin sind an sich nichts Besonderes – doch wenige Verkehrseinschränkungen im Bezirk Pankow wirken sich so gravierend aus, wie diese: Auf dem Blankenburger Pflasterweg gibt es bis Samstag, 12. August, kein Durchkommen mehr. Hier entsteht nicht nur das größte neue Stadtquartier im Berliner Osten – es handelt sich auch um eine der wichtigsten Zubringer-Routen zum Berliner Autobahnring. Und somit um ein wesentliches Wegstück für Tausende Ostsee-Urlauber aus den Bezirken Pankow und Mitte, die per Pkw verreisen.
Nun blockieren hier Baumaschinen im Zuge einer Fahrbahnsanierung diese wichtige Verkehrsader entlang der früheren Rieselfelder, wo zum Ende des Jahrzehnts der Bau von bis zu 6000 Wohnungen beginnen soll. Wie die Berliner Verkehrsinformationszentrale meldet, finden auf dem westlichen und mittleren Abschnitt des Blankenburger Pflasterwegs eine Neuasphaltierung statt. Deshalb herrscht im Zuge dieser Maßnahme eine Vollsperrung im Bereich zwischen Heinersdorfer Straße und der Zufahrt zum örtlichen Golfplatz.
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Wer das Gebiet durchfahren will, muss eine Umleitungsstrecke über Weißensee nutzen. Sie führt über die B2, die Darßer Straße, Roelckestraße, Rennbahnstraße, Blankenburger Straße und die Heinersdorfer Straße. Keine Option ist das Abkürzen über die Ornitstraße und Malchower Straße – denn jene ist nur für Anlieger und Radfahrer freigegeben.
Trotz Einschränkungen durch die Vollsperrung, die vor allem heimkehrende Ostsee-Urlauber merken werden, bleibt auch eine aus Autofahrersicht erfreuliche Nachricht festzuhalten: Ursprünglich sollte sich die Baumaßnahme am Blankenburger Pflasterweg über zwei Wochen ausdehnen – nach einem aktualisierten Plan ist jedoch am Samstag schon Schluss.
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