In Berlin sind Wahlhelfer der AfD angegriffen worden. Die drei Männer waren am Donnerstagabend im Stadtteil Moabit dabei, Plakate aufzuhängen, als sie von zwei 28-Jährigen und einem 30-Jährigen verbal attackiert und beleidigt wurden, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Einer der 28-Jährigen soll gegen einen Bollerwagen der Wahlhelfer getreten sowie Plakate und Kabelbinder entwendet haben. 

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Ein 44-jähriger Wahlhelfer hielt ihn daraufhin fest und alarmierte die Polizei. Gleichzeitig soll der andere 28-Jährige von einem Unbekannten ins Gesicht geschlagen und verletzt worden sein. Dieser floh anschließend. Außerdem soll der 30-Jährige einen 34-jährigen Wahlhelfer zu Boden gerungen haben. 

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Die Polizei leitete mehrere Strafermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen Körperverletzung, Beleidigung und versuchter Sachbeschädigung. Die weiteren Ermittlungen übernahm der Staatsschutz.

Erst vor wenigen Tagen hatte in Adlershof ein Fahrradfahrer am Ernst-Ruska-Ufer gezielt einen 47-Jährigen angefahren, der Plakate für die AfD aufhing. In Friedrichshain hatte Anfang August ein Trio einen Wahlhelfer der AfD beim Plakateaufhängen attackiert. Der setzte daraufhin Tierabwehrspray ein.

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Brunnenstraße: Frau reißt BSW-Wahlplakat ab

Doch auch andere Parteien sind vor Angriffen oder Sachbeschädigung nicht gefeit. In Mitte soll eine 43 Jahre alte Frau zwei Wahlplakate beschädigt und anschließend einen Polizisten angegriffen haben. Einsatzkräfte beobachteten die Frau in der Brunnenstraße dabei, wie sie ein an einem Laternenmast befestigtes BSW-Wahlplakat abriss. Dabei wurde auch ein darüber angebrachtes Plakat beschädigt, wie die Polizei mitteilte.

Als die Einsatzkräfte die Frau ansprachen, soll sie mit dem Ellenbogen in Richtung eines Polizisten geschlagen haben. Bei der Abwehr der Bewegung verletzte sich der Beamte am Arm. Eine ärztliche Behandlung war nach Polizeiangaben nicht erforderlich, er konnte seinen Dienst fortsetzen. 

Die 43-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Feststellung ihrer Personalien in eine Polizeidienststelle gebracht. Anschließend wurde sie im Polizeigewahrsam erkennungsdienstlich behandelt und wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen wegen Sachbeschädigung hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin übernommen.

tok/afp