Die mittlerweile dritte „Doxumentale“ verwandelt den Potsdamer Platz vom 27. Mai bis zum 7. Juni 2026 in einen lebendigen Begegnungsort für Film, Literatur, Podcasts und immersive Medien. Vom Erdgeschoss bis in den 19. Stock entsteht im Atrium Tower in der Eichhornstraße 3, sowie im Einkaufszentrum „The Playce“ ein vielseitiger Festivalhub inklusive Blick über die Hauptstadt. Das Non-Fiction-Programm umfasst rund 50 Filme, darunter drei Weltpremieren und 20 Deutschlandpremieren, und erweitert den filmischen Fokus durch neun Sachbuchlesungen, fünf Live-Podcasts, acht VR-Projekte sowie drei Videospiele.

Darüber hinaus bespielt das Festival verschiedene Berliner Kiezkinos und lädt in fünf „Dx’Lounges“ dazu ein, Screenings in cluborientierter Atmosphäre zu erleben. Die feierliche Eröffnung findet am 27. Mai um 20 Uhr im Atrium Tower mit einer interdisziplinären Veranstaltung statt, die als Hommage an Berlin konzipiert ist. Ein 60-minütiges Programm aus Lesungen, Filmsequenzen und Musik widmet sich der vielschichtigen Geschichte des Potsdamer Platzes und verbindet historische Perspektiven aus der Weimarer Republik mit zeitgenössischer elektronischer Musik sowie Darbietungen internationaler Künstlerinnen und Künstler.
Im filmischen Programm setzen diverse Produktionen popkulturelle Schwerpunkte:
- Armani and the Birth of Italian Fashion (John Maggio, IT/USA 2026, 92 Min., Deutschlandpremiere) beleuchtet im letzten Kamera-Interview des Modedesigners Georgio Armani das System der italienischen Mode im Spannungsfeld von Ästhetik, Familie und Rivalitäten, ergänzt durch Beiträge namhafter Weggefährten.
- Punk Under Communist Regime (Andrej Košak, SI 2025, 100 Min., Deutschlandpremiere) dokumentiert die Jugendbewegung im Ljubljana der Jahre 1977 bis 1985 und zeigt, wie Musik zum Ausdruck des politischen Umbruchs wurde.
- To Dance Is To Resist (Julian Lautenbacher, UA/DE 2026, 89 Min., Berlin-Premiere) begleitet ein queeres Paar in der Tanzszene Kyivs und thematisiert das Tanzen als Überlebensstrategie im Kontext des anhaltenden Krieges.
- The Blind Couple From Mali (Ryan Marley, CA 2026, 87 Min., Berlin-Premiere) zeichnet den Weg des international erfolgreichen Musiker-Duos Amadou & Mariam bis zu ihrem Abschlusskonzert nach.



