Hunderte kleine Lichter geben dem Leopoldplatz in Berlin-Wedding seit Sonntag eine vorweihnachtliche Stimmung. Mit der Festbeleuchtung möchte der Bezirk Mitte ein Zeichen für gesellschaftliches Miteinander, kulturelle Vielfalt und ein lebendiges Kiezleben setzen. Bis zum 9. Januar 2026 können Besucherinnen und Besucher das atmosphärische Licht in den Abendstunden genießen.
Leopoldplatz: Lichterglanz soll Gemeinschaft im Wedding stärken
Die Bezirksbürgermeisterin von Mitte, Stefanie Remlinger, sagt: „Wir freuen uns sehr, dass der Leopoldplatz im Lichterglanz erstrahlt und zu einem Ort der Begegnung und der Hoffnung wird.“ Man wolle die Nachbarschaft mit der Beleuchtung zusammenbringen und Raum für gemeinschaftliches Erleben schaffen. „Das Licht ist zugleich ein wichtiges Symbol für die positive Entwicklung des Platzes und des gesamten Wedding-Kiezes“, so Remlinger.
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Die Kosten für Planung, Installation und Abbau sowie die laufenden Kosten belaufen sich in diesem Jahr auf 84.000 Euro. Das Geld für die Lichterketten stammt aus dem Berliner Sicherheitsgipfel, aus dem auch viele andere Maßnahmen auf dem Platz finanziert werden. Der Leopoldplatz wird intensiv von Drogenkonsumenten, Dealern und obdachlosen Menschen frequentiert. Zuletzt hatten sich viele Anwohner und Passanten auf dem zentralen Weddinger Platz nicht mehr wohlgefühlt. Die Beschwerden über die Situation vor Ort nahmen stetig zu.
Finanzierung für soziale Projekte am Leopoldplatz bleibt unsicher

Geld wurde unter anderem für mehr Straßensozialarbeit, Kiezhausmeister und eben das Licht bereitgestellt. Stefanie Remlinger hofft, dass der Berliner Senat die Finanzierung auch in den kommenden Jahren sichern wird. „Wir hoffen sehr, dass uns das Land Berlin die Mittel auch in den nächsten beiden Jahren zur Verfügung stellt, damit wir den Leo nachhaltig stabilisieren können.“ Die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD hatten zuletzt zusätzliches Geld im Haushalt bereitgestellt; von Seiten der CDU wurde betont: „Alle Maßnahmen des Sicherheitsgipfels werden wieder vollständig finanziert.“
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In diesem Jahr fällt die Beleuchtung auf dem „Leo“ jedoch etwas bescheidener aus. Denn es steht weniger Geld dafür zur Verfügung als im Jahr davor. Ein anderer Grund dafür ist laut Bezirksamt Mitte, dass Änderungen bei der Stromversorgung dazu geführt haben, dass der Bereich an der Kreuzung Müllerstraße und Schulstraße in diesem Jahr keine Beleuchtung installiert werden kann. Dennoch wurden insgesamt 60 Bäume in diesem Jahr geschmückt.

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Die Beleuchtung auf dem nördlichen Teil des Leopoldplatzes schafft bessere Sichtverhältnisse auch auf dunklen Abschnitten. Ausgespart ist der Bereich, in dem das Drogenkonsum-Mobil vom Drogennothilfe-Dienst Fixpunkt steht.






