Im Herbst 2026 sollen an der Wiesen- Ecke Reinickendorfer Straße 78 neue Mietwohnungen bezugsfertig sein. Bauherr ist das städtische Wohnungsbauunternehmen Gesobau AG. Unter den Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen werden auch durch das Land geförderte sein. Diese werden zu einem Mietpreis von 6,50 Euro pro Quadratmeter nettokalt und mit Wohnberechtigungsschein (WBS) vergeben. Das Besondere: Teil des Projekts sind auch Arbeitsräume.

Richtfest Gesobau-Wohnungen Wiesenstraße Gesundbrunnen
Richtfest für 78 neue Gesobau-Wohnungen in Berlin-Wedding.© GESOBAU AG | Thomas Rafalzyk

Günstiger Wohnraum und Arbeitsplätze in Berlin-Wedding

Laut Gesobau kommen mit einem sogenannten „GESOWORX“ Coworking-Space im Erdgeschoss Arbeiten und Wohnen zusammen. „Die Idee: Wer hier wohnt, hat auch die Möglichkeit den Coworking-Space im Erdgeschoss zu nutzen“, erklärt die Gesobau. In dieser Woche wurde Richtfest gefeiert. In einem Jahr etwa soll der Bau fertig sein. Die Wohnanlage stellt einen Lückenschluss auf dem Eckgrundstück an der Wiesen- und Reinickendorfer Straße dar. Das Grundstück befindet sich in Laufweite vom S- und U-Bahnhof Wedding sowie dem U-Bahnhof Nauener Platz.

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Berlins Bausenator Christian Gaebler betonte vor allem die günstigen und barrierefreien Mietwohnungen, die Teil des Gesamtprojekts sind. „Hier in der Wiesenstraße entsteht in einem urbanen Quartier ein zeitgemäßer Neubau, der bezahlbares Wohnen und Arbeiten unter einem Dach gekonnt verbindet“, so Gaebler. „Die Gesobau hat die Zeichen der Zeit erkannt und schafft hier ein nachfragegerechtes Angebot.“

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Dazu Ephraim Gothe, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung in Berlin-Mitte: „Neuer bezahlbarer Wohnraum und dazu ein Co-Working-Space in bester Lage für Berlin-Mitte. Wir freuen uns über das hier entstehende Projekt, das einen echten Mehrwert in den Bezirk bringt.“ Laut Martin Froh, Projektplaner von Winking Froh Architekten GmbH, sei besonders die Lage anspruchsvoll gewesen: „Am Standort Wiesenstraße/Reinickendorfer Straße standen wir vor der Herausforderung einer Lückenschließung“, so Froh.

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