Bei einer Demonstration in Berlin-Mitte haben deutlich weniger Menschen als angekündigt gegen die Corona-Politik protestiert. Die Polizei berichtete am Freitag von Teilnehmern im „unteren dreistelligen Bereich“, der Veranstalter hatte demnach 17.000 Menschen angemeldet.

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Rund die Hälfte der Demonstranten, die am Freitagmittag am Ernst-Reuter-Platz starteten, trug laut Polizei keine Maske. Zuvor hatten Initiativen und Gruppen in Internet-Chatgruppen wie Telegram wegen der Bundestagsdebatte über die Impfpflicht dazu aufgerufen, gegen die Corona-Politik auf die Straße zu gehen.
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Berlin-Mitte: Zweite Corona-Demo am Nachmittag
Am Nachmittag folgte auf der Straße des 17. Juni eine zweite Demonstration. Zu der „Friedlichen Kundgebung zur Verteidigung der Grundrechte auf Basis des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland“ waren nach Polizeiangaben 10.000 Teilnehmer angemeldet.
Aber auch Gegenprotest war für den Freitag geplant. Unter anderem die „Omas gegen Rechts“ wollten sich einer Ankündigung des Vereins Geradedenken zufolge mit einer Menschenkette vor dem Holocaust-Mahnmal beteiligen. Anschließend sollte es eine große Kundgebung auf dem Pariser Platz mit diversen Rednerinnen und Rednern geben.
BM/dpa




