Am Brandenburger Tor in Berlin-Mitte hat am Montag der Aufbau des Gerüsts begonnen. Nach der Attacke der „Letzten Generation“ mit orangener Farbe auf die Säulen des Tores sollen so die Reinigungsarbeiten fortgesetzt werden. Erste Versuche, die Farbe zu entfernen, waren fehlgeschlagen.

Aktivisten der Klimaschutzgruppe hatten das Brandenburger am Pariser Platz Mitte September mit Farbe besprüht. Seither ist das Berliner Wahrzeichen mit Flecken versehen. Mithilfe des Gerüsts sollen die betroffenen Stellen mit einer Paste behandelt werden können, die jedoch zunächst einziehen müsse, wie die Berliner Immobilienmanagement (BIM) GmbH erläutert hatte.

Die Reinigung des Sandsteins hatte sich als komplizierter erwiesen als gedacht. Beim Einsatz mit heißem Wasser und Hochdruck habe man vorsichtig sein wollen, um das teilweise sehr alte Material nicht zu beschädigen. Zunächst waren die Kosten für das Entfernen der Farbe mit 35.000 Euro angesetzt. Dieser Kostenrahmen wird jedoch nicht zu halten sein.

Die Reinigungsarbeiten finden unter verstärkten Sicherheitsmaßnahmen fest. Für den Objektschutz stellt die Berliner Polizei Beamte und Sicherheitskräfte zur Verfügung.

Das mit Farbe besprenkelte Brandenburger Tor wurde am Montag eingerüstet.
Das mit Farbe besprenkelte Brandenburger Tor wurde am Montag eingerüstet.© FUNKE Foto Services | Maurizio Gambarini

Lesen Sie auch: