Das Berliner Kunsthaus Tacheles, lange eine der größten Szene-Attraktionen in der Stadt, soll nach Angaben des neuen Investors weiter kulturell genutzt werden. „Das Haus steht unter Denkmalschutz. Wir wollen uns an die vorgesehene kulturelle Nutzung halten“, sagte Claudia Holfert als Pressesprecherin des Immobilieninvestors Perella Weinberg am Freitag.
Das Unternehmen werde rasch Kontakt zu den in der Stadt Verantwortlichen aufnehmen, um die Möglichkeiten für einen Dialog zu klären. Ein mit Perella Weinberg verbundener Immobilienfonds hat das Tacheles-Areal für 150 Millionen Euro gekauft. Auf dem insgesamt gut 25.000 Quadratmeter großen Gelände soll es den Angaben zufolge eine „attraktive Neubebauung mit verschiedenen Nutzungen“ geben. Das Tacheles-Gebäude selbst, eine heruntergekommene Kaufhausruine, nimmt nur einen kleineren Teil des Geländes ein und war lange von Künstlern genutzt worden.
Den Kaufpreis wollte der neue Investor nicht bestätigen. Es sei Stillschweigen vereinbart worden, so die Sprecherin. Der bisherige Eigentümer, die auf Luxus-Immobilien spezialisierte Jagdfeld-Gruppe, hatte das Areal verkauft, nachdem das dort geplante Projekt in Schieflage geraten war.
dpa



